(ots) - Der stern-RTL-Wahltrend verharrt regungslos im
Vergleich zur Vorwoche. Die Werte aller Parteien bleiben unverändert.
Die CDU/CSU liegt weiterhin bei 41 Prozent, die SPD bei 23 Prozent,
die Grünen bei 10 Prozent, die Linke bei 9 Prozent und die AfD bei 7
Prozent. Die FDP stagniert immer noch bei 4. Auf die sonstigen
kleinen Parteien entfallen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und
Unentschlossenen beträgt 25 Prozent.
Seit die SPD in Düsseldorf wieder den Oberbürgermeister stellt,
hat die Union in den zehn größten Städten kein Stadtoberhaupt mehr.
"Das heißt aber nicht, dass die Sozialdemokraten jetzt erneut die
Metropolen erobert haben", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner dem stern.
"In München gibt es zwar einen SPD-Oberbürgermeister, aber im
Stadtrat sind die Schwarzen die stärkste Fraktion, genauso ist es in
Frankfurt am Main oder in Düsseldorf." Früher hätten die
Sozialdemokraten in fast allen Großstädten die Mehrheiten gehabt,
weil die Union dort nicht so stark verankert gewesen sei wie in
Kleinstädten und Gemeinden. "Heute haben wir das Problem, dass in den
Metropolen immer weniger Bürger wählen gehen", so Güllner,
"flächendeckend beteiligt sich nicht mal mehr die Hälfte, manchmal
nur noch ein Drittel an der Wahl vor Ort." Diese immer größer
werdende "Partei" der Nichtwähler habe das Gefühl, dass sich niemand
mehr um sie kümmert.
In einer weiteren Forsa-Umfrage für den stern sind 33 Prozent der
befragten Bundesbürger der Ansicht, dass die Große Koalition eine
bessere Arbeit macht als die vorige Regierung aus Union und FDP. 8
Prozent bewerten ihre Arbeit als schlechter, 51 Prozent sehen keinen
Unterschied. Vor allem die Anhänger der SPD halten mit 58 Prozent die
Große Koalition für besser als das schwarz-gelbe Bündnis.
36 Prozent aller Befragten haben den Eindruck, dass die
Unionsparteien CDU/CSU in der Großen Koalition bislang mehr Akzente
setzen konnten, 32 dagegen finden, dass die Sozialdemokraten das
bessere Bild abgegeben haben. Keinen Unterschied sehen 24 Prozent.
Datenbasis für den stern-RTL-Wahltrend: Das Forsa-Institut
befragte vom 23. bis 27. Juni 2014 im Auftrag des Magazins stern und
des Fernsehsenders RTL 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger,
die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden.
Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.
Datenbasis Große Koalition: Das Forsa-Institut befragte am 25. und
27. Juni 2014 im Auftrag des Magazins stern 1003 repräsentativ
ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte
Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz
liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.
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