(ots) - Angermünde. Die SPD in der Uckermark will
Ex-Sparkassenchef Uwe Schmidt als Ersatz-Direktkandidaten für
Matthias Platzeck in die Landtagswahl 2014 schicken. Das berichtet
die Märkische Oderzeitung in ihrer Montagsausgabe. Demnach haben sich
der SPD-Unterbezirksvorstand sowie die Vertreter der Ortsvereine
Angermünde und Prenzlau am Wochenende einstimmig für Schmidt als
neuen Kandidaten ausgesprochen. Die Suche nach einem Nachfolger für
Platzeck war erforderlich geworden, nachdem der Ex-Ministerpräsident
in der vergangenen Woche angekündigt hatte, nicht mehr für den
Landtag kandidieren zu wollen. Bereits im August war der 59-Jährige
nach einem leichten Schlaganfall als Regierungschef und
Landesparteichef zurückgetreten. Beide Ämter übernahm der vormalige
Innenminister Dietmar Woidke.
Platzeck hatte 2009 im Wahlkreis Uckermark I fast 14 600 Stimmen
geholt (gut 46 Prozent) und damit die Mitbewerber von CDU und Linker
klar auf die Plätze verwiesen. Der Ersatzkandidat Uwe Schmidt ist
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Prenzlau. Er hat zuletzt den
Bundestagswahlkampf für Stefan Zierke geleitet, der am 22. September
zwar den Mitbewerbern von CDU und Linker unterlag, aber über einen
guten SPD-Listenplatz in den Bundestag rutschte. Schmidt gilt als
nüchtern, berechnend, zurückhaltend, korrekt und zuverlässig. Der
kühle Rechner stammt aus Ostfriesland. 1991 hatte er seiner Heimat
den Rücken gekehrt. In der Uckermark-Kreisstadt Prenzlau avancierte
er zum Chef der Sparkasse Uckermark.
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