PresseKat - Energiegipfel im Kanzleramt: Mittelstand muss bei der Wende mitwirken

Energiegipfel im Kanzleramt: Mittelstand muss bei der Wende mitwirken

ID: 645295

Der Mittelstand möchte bei der Energiewende stĂ€rker mitwirken. Der BDS Bayern appelliert an den neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier, Forderungen nach weiteren Entlastungen fĂŒr energieintensive Branchen zurĂŒckzuweisen. Notwendig sind vielmehr ein schneller Kompromiss bei der energetischen GebĂ€udesanierung und ein Konzept fĂŒr die dezentrale Energieerzeugung.

(firmenpresse) - MÜNCHEN. „Wir beobachten mit Sorge, dass einige Vertreter der Großindustrie und der Stromkonzerne den Wechsel im Bundesumweltministerium von Norbert Röttgen zu Peter Altmaier zum Anlass nehmen, ihre Dinosaurierkonzepte fĂŒr die Energieerzeugung in Deutschland wieder aus der Schublade zu kramen“, erklĂ€rt Ingolf F. Brauner, PrĂ€sident des Bundes der SelbstĂ€ndigen (BDS) – Gewerbeverband Bayern e.V. Konkret wehrt sich der bayerische Mittelstand gegen wiederholt erhobene Forderungen, energieintensive Branchen von den Kosten der Energiewende zu entlasten.

Deutschland gegen die Energiepreisexplosion wappnen

„Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Energie wird teurer werden, weil die Umstellung auf erneuerbare Energien Geld kostet. Langfristig werden wir in Deutschland aber unglaublich profitieren, weil der weltweite Energiehunger die Preise in die Höhe schnellen lassen wird. Deutsche Technologie zur effizienten Nutzung von Energie wird dann ein Verkaufsschlager sein. Je frĂŒher wir uns gegen diese Preisexplosion in den kommenden Jahrzehnten wappnen, umso besser“, so Brauner.
Bei der Energiewende legt aber der BDS Bayern Wert auf eine faire Kostenverteilung: „Es geht nicht, dass die großen Energieverbraucher zur Energiewende nichts beitragen und der Mittelstand und die BĂŒrger die Zeche zahlen.“

Der BDS schlĂ€gt daher vor, dass der Mittelstand viel stĂ€rker als bisher in die Energieerzeugung eingebunden wird. „Es gibt tolle Beispiele fĂŒr die Energieerzeugung vor Ort, von der Wirtschaft und BĂŒrger profitieren können“, so Brauner. Besonderen Charme entwickeln diese Modelle auch dadurch, dass die BĂŒrger direkt mitbestimmen können. „Das ist demokratischer und nimmt möglichen WiderstĂ€nden vor allem gegen Starkstromtrassen von Anfang an die Spitze, weil diese dann möglicherwiese gar nicht benötigt werden.“

Mehr Anstrengung fĂŒr Stromspeicherung und Energieeinsparung

Von der Politik verlangt Brauner nach dem Energiegipfel im Kanzleramt eine klare Weichenstellung: „Die EnergieplĂ€ne der BundeslĂ€nder, insbesondere zur Stromerzeugung, gehören aufeinander abgestimmt und in die Erforschung der Stromspeicherung muss viel mehr Geld gesteckt werden.“




Zudem wĂŒnscht sich der BDS mehr Einsatz fĂŒr die Energieeinsparung. „Den schnellsten Effekt könnte man erzielen, indem endlich die GebĂ€udesanierung stĂ€rker gefördert wird. Davon könnte das lokale Handwerk massiv profitieren. Dass ausgerechnet mehrere rot-grĂŒn regierte LĂ€nder hier eine Einigung wegen der SteuerausfĂ€lle verhindern, ist mir nicht ganz verstĂ€ndlich“, so Brauner abschließend.

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Dem BDS Bayern gehören 20.000 Unternehmen und SelbstÀndige mit rund 350.000 Mitarbeitern an.
Über 90 Prozent der Mitgliedsunternehmen aus allen Branchen des bayerischen Mittelstands sind in Familienbesitz.
Weitere Informationen zur Energiewende und zu den Möglichkeiten einer direkten Beteiligung durch den Mittelstand finden Sie in unserem energiepolitischen Forderungspapier unter diesem Link und auf www.bds-bayern.de



PresseKontakt / Agentur:

Susanne Blask
Marketing & Kommunikation
Bund der SelbstÀndigen - Gewerbeverband Bayern e.V.

Schwanthalerstr. 110
80339 MĂŒnchen
Tel.: 089 / 540 56 - 214
Mobil: 0170 / 993 72 66
Fax: 089 / 502 64 93

susanne.blask(at)bds-bayern.de
www.bds-bayern.de



drucken  als PDF  an Freund senden  Windstrom soll Netze stabilisieren Anpfiff - Finale des FC Bayern Youth Cup am Donnerstag in der Allianz Arena
Bereitgestellt von Benutzer: BDS Bayern
Datum: 24.05.2012 - 11:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 645295
Anzahl Zeichen: 3006

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Susanne Blask
Stadt:

MĂŒnchen


Telefon: 089 / 540 56 214

Kategorie:

Energie & Umwelt


Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 24.05.2012

Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Energiegipfel im Kanzleramt: Mittelstand muss bei der Wende mitwirken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bund der SelbstÀndigen - Gewerbeverband Bayern e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemĂ€ĂŸ TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemĂ€ĂŸ der DSGVO).

Ingolf F. Brauner bleibt BDS-PrÀsident ...

So viele Delegierte wie noch nie in der Geschichte des Bundes der SelbstĂ€ndigen (BDS) - Gewerbeverband Bayern e.V. haben am vergangenen Samstag in Germering ein neues PrĂ€sidium fĂŒr Bayerns grĂ¶ĂŸten branchenĂŒbergreifenden Mittelstandsverband gewĂ ...

Investitionsanreize statt Steuererhöhungen ...

Der Juli war fĂŒr den deutschen Fiskus ein guter Monat: neun Prozent mehr Einnahmen flossen in die Kassen des Staates. Das reicht aber offenbar einigen noch nicht. Nach GrĂŒnen, SPD und dem gewerkschaftsnahen BĂŒndnis UmFairTeilen, fordern nun auch P ...

Alle Meldungen von Bund der SelbstÀndigen - Gewerbeverband Bayern e.V.