(ots) - Industrie- und Handelskammertag widerspricht
Regierung: Es gibt Spielräume für Steuerentlastung
Abbau der kalten Progression gefordert - Warnung vor versteckten
Erhöhungen
Osnabrück.- Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK)
hat der Darstellung der Bundesregierung widersprochen, wonach es
keine finanziellen Spielräume für Steuerentlastungen gebe. In einem
Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte
Vize-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks, angesichts von
Steuereinnahmen auf Rekordniveau sei der Abbau der sogenannten kalten
Progression möglich, ohne das Ziel der Haushaltskonsolidierung zu
gefährden. Der DIHK nannte den Abbau der kalten Progression
"richtig", weil dadurch insbesondere kleine und mittelständische
Unternehmen sowie Fachkräfte von heimlichen Steuererhöhungen
verschont würden. "Es muss aber eine echte Entlastung sein, die nicht
an anderer Stelle durch offene oder versteckte Steuererhöhungen
wieder zunichte gemacht wird", warnte Dercks.
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