PresseKat - neues deutschland: Mindestens jährlich

neues deutschland: Mindestens jährlich

ID: 1067881

(ots) - Zweijährliche Erhöhung, orientiert an vorherigen
Tarifabschlüssen: Die Eintracht von BDA und DGB beim Mindestlohn ist
kritisch zu betrachten. Vermutlich kam sie auf Initiative der IG
Chemie und IG Metall zustande. Andere Mitglieder der DGB-Familie
waren überrascht. Die Industriegewerkschaften schließen die
Tarifverträge mit dem höheren Volumen ab. Auf dem Bau, im Autowerk
oder beim Bergmann sind die Verdienste oft höher als bei
Krankenschwester, Pfleger oder Tresenkraft. Mit jeder Anpassung des
Mindestlohnes zeigt sich so auch die Attraktivität von
Tarifverträgen, was die Bereitschaft, einer Gewerkschaft beizutreten,
erhöhen könnte. Sich an Tarifabschlüssen zu orientieren, kann auch
Schutz vor schlechten Empfehlungen einer Mindestlohnkommission unter
Beteiligung von Wissenschaftlern bieten. Weite Teile der hiesigen
Ökonomen habe sich nicht als Streiter pro Mindestlohn hervorgetan -
ganz im Gegenteil. Andererseits gibt es keine Möglichkeit,
Anpassungen vorzunehmen, wird Gestaltungsmacht abgegeben; längst
nicht alle Abschlüsse führen zu Reallohnsteigerungen. Auch wenn der
Arbeitgeberseite damit wohl abgekauft werden konnte, die erste
Erhöhung 2017 statt 2018 zu bekommen: Zwei Jahre sind zu viel. Lange
Laufzeiten sind in Tarifverträgen selten gut. Gekniffen sind
Geringverdiener, wenn Mieten und Energiekosten steigen und es bis zur
nächsten Erhöhung noch ein Jahr dauert. Aber für die kleinen
Einkommen ist der Mindestlohn gedacht.



Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  WAZ: Umgang mit braunen Irrläufern 
 - Kommentar von Theo Schumacher Mittelbayerische Zeitung: Bezahlbar versichert / Kommetar zur Diskussion um eine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.06.2014 - 18:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1067881
Anzahl Zeichen: 1733

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Mindestens jährlich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

neues deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Neues Deutschland: Hunger mit System ...

Jeder siebte Mensch hungert - 925 Millionen laut dem neuesten Welthunger-Index. Die globale Hungerbekämpfung kommt allen Appellen und Welternährungsgipfeln zum Trotz nicht voran. Das hat systemische Gründe: die von der Weltbank und dem Internat ...

Neues Deutschland: Zur Jahrestagung des IWF ...

Kommt es zum allseits befürchteten Währungskrieg oder nicht? Jene Frage überschattete die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Eine Antwort vom Washingtoner Treffen zu erwarten, wäre indes vermessen gewesen. ...

Neues Deutschland: Was Deutschland fehlt ...

D ie von der FDP so lautstark propagierte Lockerung der Zuverdienstregelungen für Hartz-IV-Bezieher ist gar keine. Denn ein Großteil der 1,4 Millionen Aufstocker wird leer ausgehen. So sehen die neuen Regelungen vor, dass nur diejenige ...

Alle Meldungen von neues deutschland