(ots) - Bremen/Berlin. Bundesverkehrsminister Alexander
Dobrindt (CSU) sieht keinen Gegensatz zwischen Umweltschutz und
moderner Seefahrt. "Wir tragen Verantwortung für die Sicherheit und
den Schutz der Meere", sagte Dobrindt dem in Bremen erscheinenden
"Weser-Kurier" (Montagausgabe). Der Minister eröffnet am Montag in
Bremen die internationale Konferenz "Europäischer Tag der Meere".
Er bezeichnete die Meerespolitk als eine "große
Querschnittsaufgabe", verbunden mit dem "Ziel, Wachstum und
Beschäftigung zu fördern und in Einklang mit dem Umweltschutz zu
bringen". Moderne maritime Politik müsse international ausgerichtet
sein. Dobrindt: "Deutschland und die EU müssen hierbei die Treiber
bleiben." Unter Federführung des Verkehrsministeriums war 2011 ein
"Entwicklungsplan Meer " aufgestellt worden, der unter anderem
Strategien für den Schutz von Meeresumwelt und Küstenregion benennt.
Zum "Tag der Meere" werden rund 1000 Wissenschaftler, Politiker,
Manager und Verwaltungsspitzen aus allen europäischen Ländern in der
Hansestadt erwartet. Die von der Europäischen Union getragene
Veranstaltung gilt als die wichtigste ihrer Art.
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