Weser-Kurier: Zum Kampf gegen Rassismus schreibt Hans-Ulrich Brandt im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 7. April 2014:
(ots) - Es gibt "Wochen gegen Rassismus", Vereine wie "Gib
Rassismus keine Chance!" oder die Initiative "Gegen Extremismus,
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Fußballstadien". Es gibt die
Antidiskriminierungsstellen des Bundes und der Länder , den
"Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung", und
ab heute auch noch das Themenjahr gegen Rassismus. All dies ist zu
loben, fatal wäre es, wenn es diese Bemühungen nicht gäbe.
Festgestellt werden muss aber auch: Rassismus gibt es nach wie vor
überall, er ist leider Teil unseres Alltags, und ihm ist schwer
beizukommen. Für Migranten auf Wohnungs- oder Arbeitssuche werden
Telefonhörer aufgelegt oder bleiben Türen zu, nur weil die Stimme
fremd klingt oder die Hautfarbe "falsch" ist. Immer wieder gibt es
ungerechtfertigte Kontrollen von "Ausländern" durch Polizisten oder
Kaufhausdetektive. Das sind nur einige Beispiele. Betroffene können
und sollten sich zur Wehr setzen: Eine nachgewiesene Diskriminierung
berechtigt zu einer Entschädigung. Doch dieser Nachweis ist schwer zu
führen, der Weg dahin häufig zusätzlich entwürdigend. Bleiben die
Kultur des Hinschauens, die Macht des Appells und der Glaube an
Toleranz und Vernunft. Jeder ist anders - aber die Grundrechte sind
gleich.
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Datum: 06.04.2014 - 21:06 Uhr
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