(ots) - Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl würden die
Bundesbürger ihr Kreuzchen fast genauso machen wie bei der Wahl am
22. September 2013. Nach dem stern-RTL-Wahltrend entfallen auf die
Union aktuell 42 Prozent der Stimmen - vor sechs Monaten hatte sie
41,5 Prozent bekommen. 23 Prozent wollen derzeit für die SPD stimmen,
sie holte im September 25,7 Prozent. Die Linke liegt derzeit bei 10
Prozent und damit leicht über den 8,6 Prozent bei der Bundestagswahl.
Erneut wollen 9 Prozent die Grünen wählen, sie erreichten bei der
Wahl 8,4 Prozent. Alle Werte ändern sich gegenüber der Vorwoche
nicht.
Auch die Werte für die FDP (4 Prozent) sowie die AfD (5 Prozent)
bleiben stabil. Beide hatten es knapp nicht in den Bundestag
geschafft. Auf sonstige kleine Parteien entfallen 7 Prozent.
Dass die SPD etwas schwächer ist als bei der Wahl vor einem halben
Jahr, führt Forsa-Chef Manfred Güllner vor allem darauf zurück, dass
das Vertrauen der Bürger in die ökonomische Kompetenz der Partei
gering sei. Dem stern sagte er, nur 11 Prozent der Bürger seien der
Ansicht, die SPD könne die Probleme des Landes lösen. Der Union traue
das immerhin rund jeder Dritte (34 Prozent) zu. Der Meinungsforscher:
"Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat hier das Bild der SPD nicht
verändern können - er konzentriert sich zu sehr auf die Energiewende,
die letztendlich die meisten Menschen nicht fürchterlich
interessiert."
Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 10. bis 14. März 2014
im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2500
repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine
computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.
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