(ots) - Nachdem Annette Schavan zunächst ihren Doktortitel
und dann ihr Ministeramt verloren hatte, musste sie anderswo und
anderswie versorgt werden. Dieses Problem will das Bundeskabinett in
der Form lösen, dass es Frau Schavan, führendes Mitglied im
Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, als Botschafterin zum
Heiligen Stuhl nach Rom entsendet.
Konrad Adam, Sprecher der Alternativen für Deutschland, erinnert
aus diesem Anlass an den guten alten Brauch, den Botschafterposten
beim Vatikan mit einem Protestanten zu besetzen. Dafür gibt es eine
Reihe von Gründen, vor allem den, dass Deutschland in aller Welt als
Ursprungsland der Reformation wahrgenommen und geachtet wird.
Die Bundesregierung ist offenbar dazu entschlossen, sich über
solche Bräuche hinwegzusetzen. Ausgediente Staatsdiener wie Eckard
von Klaeden, Ronald Pofalla und Annette Schavan müssen versorgt
werden, buchstäblich um jeden Preis; auch um den Preis des Ansehens,
das Deutschland bei seinen europäischen Nachbarn genoß.
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Christian Lüth
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