(ots) - Der nordrhein-westfälische CDU-Fraktionsvorsitzende
im Landtag, Karl-Josef Laumann, wird neuer Patientenbeauftragter der
Bundesregierung. Laumann wird als beamteter Staatssekretär ohne
Bundestagsmandat tätig sein. Im Gespräch mit der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe) bezeichnete Laumann den
Bereich der Pflege gemeinsam mit der Energie als wichtigste
politische Felder. "Wir müssen uns darum kümmern, wie es mit den
alten Menschen weitergeht", sagte Laumann.
Der CDU-Politiker will Bundesvorsitzender der CDU-Sozialausschüsse
CDA sowie Bezirksvorsitzender der CDU im Münsterland bleiben. "Es
fällt mir nicht leicht, mein Landtagsmandat aufzugeben", sagte
Laumann. Die Bundeskanzlerin habe ihn aber überzeugt, dass sein
besonderes Profil in der Bundespolitik gebraucht werde. Laumann war
in den Jahren 2005 bis 2010 nordrhein-westfälischer Landesminister
für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Der NRW-Landtagsabgeordnete sprach sich dafür aus, dass
CDU-Landeschef Armin Laschet die Funktion als Fraktionsvorsitzender
übernimmt. "Das würde ich für sinnvoll halten. Die Doppelspitze in
NRW musste irgendwann beendet werden." Laumann betonte, dass er auch
künftig ein politischer Mensch bleibe und tief in der NRW-CDU
verankert sei. Mit dem künftigen Bundesgesundheitsminister Hermann
Gröhe verbinde ihn ein gutes Miteinander.
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