WAZ: Wie die Union Schröder verteidigt. Kommentar von Stefan Schulte
(ots) - Wer sich durchgesetzt habe, wird gern gefragt, wenn
wieder eine Arbeitsgruppe fertig ist. Union oder SPD? Also schön: In
der Gesundheitspolitik hat die SPD die Abschaffung der "kleinen
Kopfpauschale" durchgesetzt, die freilich derzeit keine einzige Kasse
erhebt. Und die Union hat durchgesetzt, dass die Arbeitgeber sich
auch künftig nicht an steigenden Gesundheitskosten beteiligen.
Allerhand. Natürlich ist es gerechter, Beitragserhöhungen nach
Einkommen zu berechnen und nicht den Fensterputzer genauso zur Kasse
zu bitten wie den Ingenieur. Das ändert aber nichts daran, dass die
Versicherten allein dafür aufkommen müssen, wenn Ärzte mehr Honorar
erhalten oder Medikamente teurer werden. Dies wird die SPD-Mitglieder
nicht eben begeistern. Zumal sie wissen, wer die Kostenteilung
zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern aufgehoben hat: Schröder.
Zwei Legislaturen später braucht es die Union, seine Agenda zu
verteidigen. Aber das ist ja das Leitmotiv dieser
Koalitionsverhandlungen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.11.2013 - 19:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 986432
Anzahl Zeichen: 1271
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Wie die Union Schröder verteidigt. Kommentar von Stefan Schulte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...