(ots) - Im Streit zwischen Union und SPD über die doppelte
Staatsbürgerschaft setzt sich die frühere Bundestagspräsidentin Rita
Süssmuth (CDU) für deren Einführung ein. Süssmuth, die Anfang des
Jahrtausends auch den Sachverständigenrat der Bundesregierung für
Zuwanderung und Integration leitete, sagte dem "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe): "Ich setze mich auch in meiner
Partei schon seit langem für doppelte Staatsbürgerschaft ein. Jetzt
umso mehr." Diese sei für Migranten "kein Loyalitätskonflikt, sondern
eine Erweiterung ihre Teilhabe am wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Leben". Süssmuth betonte, dass es dabei gerade
auch um Einwanderer aus Länder außerhalb Europas gehe: "Wir müssen
diese Möglichkeit gerade auch Menschen aus Drittstaaten, die nicht
der EU angehören, eröffnen."
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