Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Mappus/EnBW/Untersuchungsausschuss: Mappus kämpft für sich allein
(ots) - Eines hat der Auftritt von Stefan Mappus vor dem
Untersuchungsausschuss zum EnBW-Deal erneut deutlich gemacht: der
einstige Ministerpräsident kämpft längst nur noch für sich - und
nimmt auf seine Partei keinerlei Rücksicht mehr. Ganz beiläufig
verpasste er seinem alten Kontrahenten, dem CDU-Fraktionschef Peter
Hauk, am Freitag einen Seitenhieb: Hauks erste Reaktion auf den
Rückerwerb der EnBW-Aktien sei gewesen, einen Aufsichtsratssitz für
die Landtags-CDU zu reklamieren, enthüllte er als Zeuge. Der heutige
Oppositionsführer als Pöstchenjäger - auf diese Vorlage stiegen die
Regierungsparteien natürlich freudig ein.
Auch Mappus' Weigerung, über die Kungeleien mit Parteifreunden aus
dem Ausschuss auszusagen, ist für die CDU nicht hilfreich. Das
Schweigen des Ex-Regierungschefs nährt den Verdacht, dass noch nicht
die ganze Wahrheit über die Kontakte auf dem Tisch ist.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.06.2013 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 891428
Anzahl Zeichen: 1218
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Mappus/EnBW/Untersuchungsausschuss: Mappus kämpft für sich allein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Grünen wollen Stuttgart 21 nach den Worten
ihrer Bundesvorsitzenden Claudia Roth sofort stoppen. Im Fall eines
möglichen Siegs bei der baden-württembergischen Landtagswahl im März
2011 schließen sie die Tieferlegung des Bahnhofs nicht aus ...
IG-Metall-Chef Berthold Huber übt massive Kritik
an der Bundesregierung und kündigt weitere Proteste im nächsten Jahr
an. "Wir werden nicht aufhören, sondern nach dem Herbst
weitermachen", sagte er im Interview der "Stuttgarter Z ...
Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP),
Konrad Freiberg, sieht die Polizisten als Leittragende des Konflikts
um Stuttgart 21: "Wir fühlen uns ohne Zweifel zwischen zwei
politischen Lagern und müssen sozusagen als Puffer den Kopf
hinha ...