âą Kommunale Vertreter tauschten sich im Rahmen der RENEXPO in Augsburg zu Fragen des Klimaschutzes aus
Augsburg - Am Donnerstag, 27. September 2012, kamen im Rahmen der Energiefachmesse RENEXPO auf dem Augsburger MessegelĂ€nde rund 100 LandrĂ€te, BĂŒrgermeister, Klimaschutzbeauftragte, Wirtschaftsförderer und Mitarbeiter von UmweltĂ€mtern zum âSymposium Energienachhaltige Kommuneâ zusammen. Die Arbeitsgruppe Umwelt der EuropĂ€ischen Metropolregion MĂŒnchen (EMM) war Veranstalter des Symposiums. TrĂ€ger der Arbeitsgruppe Umwelt ist die Stadt Augsburg, mit fachlicher Beratung von KUMAS - Kompetenzzentrum Umwelt e.V. Thomas Nieborowsky, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von KUMAS, erklĂ€rte das Ziel der Veranstaltung: âWir möchten unsere Mitglieder und alle Kommunen in der Metropolregion MĂŒnchen bei der wichtigen Zukunftsaufgabe Energiewende unterstĂŒtzen.â
(firmenpresse) - WĂ€hrend der Veranstaltung waren es drei Kernthemen, die immer wieder in den Vordergrund traten: Der Umgang mit Planungsinstrumenten, die Frage der Verzahnung der verschiedenen Akteure sowie die Zusammenarbeit von Ballungszentren und LĂ€ndlichem Raum. Weiter betonte Nieborowksy: âWĂ€hrend des Symposiums wurde auch deutlich, dass sich viele Fragen nach wie vor um den Dreisprung der Energiewende drehen: Energieverbrauch vermeiden, energieeffiziente GerĂ€te nutzen, erneuerbare Energien ausbauen.â JĂŒrgen Schmid, PrĂ€sident der Handwerkskammer Schwaben und Vorstandsmitglied der Metropolregion MĂŒnchen, betonte zudem in seiner BegrĂŒĂung, dass wichtige Finanzierungshilfen dringend auf den Weg gebracht werden mĂŒssten, damit Investitionen in GebĂ€udemodernisierungen auch tatsĂ€chlich bald getĂ€tigt wĂŒrden.
Die Frage der Planungsinstrumente fĂŒr Kommunen und deren Umsetzung wurde wĂ€hrend des Symposiums aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Prof. Dr. Manfred Miosga von der KlimaKom eG MĂŒnchen stellte solche Planungsinstrumente vor, Martin Kornacher, Stadtbaurat der Stadt FĂŒrstenfeldbruck, und Joachim Herrmann von GP Joule Augsburg, zeigten an Best-Practice-Beispielen deren Umsetzung in der Stadt FĂŒrstenfeldbruck sowie der Gemeinde Buttenwiesen.
Ein weiteres wichtiges Thema, das viele Teilnehmer der Veranstaltung bewegte, war die Frage, wie der Informationsfluss zwischen den an der Energiewende arbeitenden Akteuren sichergestellt werden könne. Diese Fragestellung wird auch beim Netzwerktreffen der Klimaschutzbeauftragten der Arbeitsgruppe Umwelt der EMM am 25.Oktober 2012 bei der HTI Gienger KG in Markt Schwaben im Mittelpunkt stehen. Neben Impulsreferaten von Experten zum Thema steht dabei der persönliche Austausch im Vordergrund. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Arbeitsgruppen Umwelt und LĂ€ndlicher Raum der Metropolregion MĂŒnchen: âDie Ballungszentren können die Energiewende nur gemeinsam mit dem lĂ€ndlichen Raum meisternâ, so Nieborowsky.
EuropĂ€ische Metropolregion MĂŒnchen: Gemeinsam fĂŒr eine Spitzenposition in Europa
Der Verein EuropĂ€ische Metropolregion MĂŒnchen (EMM e.V.) ist eine offene und fachĂŒbergreifende Diskussions- und Kooperationsplattform. Nach dem Leitsatz âGemeinsam fĂŒr eine Spitzenposition in Europaâ beschĂ€ftigen sich im Verein Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit den Themen Wissen, Wirtschaft, Umwelt, MobilitĂ€t, Kultur und Sport und lĂ€ndlicher Raum. Durch die Vernetzung dieser Akteure möchte der Verein zur nachhaltigen Entwicklung der Metropolregion beitragen.
Die EuropĂ€ische Metropolregion MĂŒnchen ist weit mehr als das MĂŒnchner Umland: Sie reicht von EichstĂ€tt im Norden bis Garmisch-Partenkirchen im SĂŒden und von Dillingen an der Donau und dem OstallgĂ€u im Westen bis nach Altötting im Osten. Auf einer FlĂ€che von ĂŒber 20.000 Quadratkilometern leben rund 5,5 Millionen BĂŒrger â etwa jeder 15. Deutsche ist somit in der Metropolregion MĂŒnchen zu Hause.
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