PresseKat - Sportler und Spieler erobern das Revier des Hirschen Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert: Keine

Sportler und Spieler erobern das Revier des Hirschen

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert: Keine Mountainbiker und Geocacher in den EinstÀnden und auf den BrunftplÀtzen des Rotwildes

ID: 732751

(ots) - Der Hirsch und der Mensch: Es ist keine einfache
Beziehung! AnlÀsslich des 6. Rotwildsymposiums, das die Deutsche
Wildtier Stiftung im Oktober veranstaltet, beleuchtet sie das
schwierige VerhÀltnis zwischen Menschen und Hirschen. Die sechste
Folge dieser Serie beschreibt den Rothirsch im Spannungsfeld mit
Sport, Spaß und Spiel in der Natur.

Als Fun- und Fitnesssport propagiert, ist die Faszination des
Mountainbike Fahrens bis heute ungebrochen. Vom Freizeitradler bis
zum Extremsportler schwingen sich mehr und mehr Menschen in den
Sattel, strampeln auf eigens fĂŒr das GelĂ€nde konstruierten robusten
RĂ€dern abseits aller Straßen und befestigten Wege mĂŒhelos durch die
Natur. Manchmal treffen die Sportler auf Spieler, die mit
GPS-EmpfÀngern im GepÀck einen im GelÀnde verstecken BehÀlter, ein
Geocache, suchen. Die Fangemeinde dieser neuen Form der Schatzsuche
namens Geocaching sucht dabei kleine Höhlen und Baumwurzeln ab, grÀbt
in Laub- und Steinhaufen, um die raffinierten Verstecke der
Mitspieler aufzudecken. Bei erfolgreichem Fund wird im
Geocache-BehÀlter eine Nachricht hinterlassen. Die elektronische
Schnitzeljagd wird dann im Internet mit Infos und Hinweisen
veröffentlicht und lockt so andere Geocacher ins GelÀnde.

Eines haben Mountainbiker und Geocacher mit dem Hirsch gemein: Sie
bewegen sich kreuz und quer außerhalb der Wege durchs GelĂ€nde! "Die
Natur wird zum Freizeitpark fĂŒr Sportler und Spieler", warnt Hilmar
Freiherr von MĂŒnchhausen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutschen Wildtier
Stiftung und kritisiert, dass das Wild dabei "auf der Strecke"
bleibt. Die Störungen durch den Menschen sind besonders fĂŒr den
Rothirsch von Bedeutung. "Das Tier reagiert extrem empfindlich",
betont Baron MĂŒnchhausen. Beim Verlassen der Wege ist das Risiko,
Wild aufzuscheuchen, immer gegeben. Stress hat gerade im Winter




besonders negative Auswirkungen. "Der Rothirsch verfÀllt in eine Art
Winterruhe, um Energie zu sparen, denn im Winter ist die Nahrung
knapp. Wird das Tier gestört und muss flĂŒchten, steigt der Energie-
und damit der Nahrungsbedarf mit negativen Konsequenzen fĂŒr die
Pflanzen im Wald", erklĂ€rt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutschen Wildtier
Stiftung. Um das BedĂŒrfnis der Menschen nach Erholung im Wald mit den
Interessen der Wildtiere nach ungestörten LebensrÀumen zusammen zu
bringen, fordert die Deutsche Wildtier Stiftung, dass Mountainbiker
ausgewiesene Routen nicht verlassen und die "SchĂ€tze" fĂŒr das
Geocaching nicht in Naturschutzgebieten und Nationalparken versteckt
werden.

"Fragen Sie den Waldbesitzer, wo ein Cache versteckt werden kann,
ohne dass das Wild gestört wird", bittet der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der
Deutschen Wildtier Stiftung. Durch die AktivitÀten der Menschen ist
das eigentlich tagaktive Rotwild lÀngst zum dÀmmerungs- und
nachtaktiven Tier geworden. "Besonders in den frĂŒhen Morgenstunden
und nach Einbruch der Dunkelheit sollte deshalb auf
FreizeitaktivitÀten im Wald verzichtet werden", fordert Hilmar
Freiherr von MĂŒnchhausen.

Das 6. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung findet vom
18. bis 20. Oktober 2012 in Moritzburg bei Dresden statt. Im
Mittelpunkt stehen Hegegemeinschaften. Sie sind fĂŒr die Deutsche
Wildtier Stiftung eine geeignete Organisationsform, um die
BedĂŒrfnisse des Rotwildes mit den Interessen von Landnutzern in
Einklang zu bringen. Weitere Informationen finden Sie unter:
www.Deutsche Wildtier Stiftung.de

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de



Pressekontakt:

Eva Goris, Pressesprecherin, Billbrookdeich 216, 22113 Hamburg,
Telefon 040 73339-1874, Fax 040 7330278,
E.Goris(at)DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de


Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Ein Genuss fĂŒr alle Sinne - das CITRUS in Mainz startet in eine neue Zeit Argentinien fasziniert mit seiner Kultur und Geschichte
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.10.2012 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 732751
Anzahl Zeichen: 4140

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hamburg



Kategorie:

Freizeitindustrie



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sportler und Spieler erobern das Revier des Hirschen

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert: Keine Mountainbiker und Geocacher in den EinstÀnden und auf den BrunftplÀtzen des Rotwildes
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsche Wildtier Stiftung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemĂ€ĂŸ TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemĂ€ĂŸ der DSGVO).

Emnid-Umfrage belegt: Kindern fehlt der Kontakt zur Natur ...

egt: Kindern fehlt der Kontakt zur Natur Was vor wenigen Jahrzehnten selbstverstĂ€ndlich war, ist heute selten geworden: Kinder, die draußen in der Natur spielen und herumtoben, auf BĂ€ume klettern, Wildtiere beobachten und BĂ€che anstauen. &quo ...

SIE sucht Partner mit Pinselohr ...

mit Pinselohr Das Vorkommen von Luchsen ist in Deutschland auf wenige Gebiete beschrĂ€nkt, denn die Wildkatze hat große AnsprĂŒche an ihren Lebensraum. Die EinzelgĂ€nger brauchen fĂŒr ihre StreifzĂŒge geschlossene Waldg ...

Feldhasen feiern schon Silvester Hasen-Hochzeit! ...

schon Silvester Hasen-Hochzeit! Die ersten Rammler können es nicht abwarten: Sie schlagen mit den Vorderpfoten aufeinander ein, um ihre KrÀfte zu messen. Die Hauptpaarungszeit des Feldhasen (Lepus europaeus) erreicht ihren Höhepunkt zwar erst i ...

Alle Meldungen von Deutsche Wildtier Stiftung