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DGAP-News: NIELSEN: DEUTSCHER BRUTTOWERBEMARKT IM ERSTEN HALBJAHR 2011 UM 4,6 PROZENT GESTIEGEN

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NIELSEN: DEUTSCHER BRUTTOWERBEMARKT IM ERSTEN HALBJAHR 2011 UM 4,6
PROZENT GESTIEGEN

13.07.2011 / 08:00

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NIELSEN: DEUTSCHER BRUTTOWERBEMARKT IM ERSTEN HALBJAHR 2011 UM 4,6 PROZENT
GESTIEGEN

Bruttowerbedruck in den Above-the-line-Medien wÀchst auf 12,1 Milliarden
Euro

Der Bruttowerbemarkt in Deutschland ist laut Nielsen, dem globalen
Informations- und Medienunternehmen mit fĂŒhrenden Marktpositionen, im
ersten Halbjahr 2011 gegenĂŒber dem Vorjahr um plus 4,6 Prozent bzw. 533
Millionen Euro auf insgesamt 12,1 Milliarden Euro gewachsen. 'Die
Entwicklung des Bruttowerbedrucks ist in den ersten sechs Monaten 2011
insgesamt stabil verlaufen. Nachdem der Bruttowerbemarkt bereits im ersten
Quartal ein Plus von 4,5 Prozent verzeichnete, schloss das zweite Quartal
mit einem Plus von 4,7 Prozent noch eine Nuance besser ab.', erklÀrt Ludger
Wibbelt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Nielsen Media Research GmbH.

Ein nicht so ganz erfolgreiches SommermÀrchen erlebt der deutsche
Bruttowerbemarkt in diesem Jahr bei der Frauen-Fußball-WM im eigenen Land:
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2011 fĂŒr die Werbemaßnahmen in
Deutschland, die sich direkt oder indirekt auf die
Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 beziehen, knapp 60 Millionen Euro
investiert. Dies steht allerdings in keinem VerhÀltnis zu dem
Bruttowerbedruck, der bei der Herren-Fußball-WM 2006 generiert wurde:
Insgesamt wurden damals im ersten Halbjahr 2006 562 Millionen Euro
investiert - ein Unterschied vonĂŒber einer halben Milliarde Euro.
'Frauen-Fußball ist in deröffentlichen Wahrnehmung leider immer noch
weitaus weniger prÀsent als der mÀnnliche Counterpart. Diese Medienabsenz
lĂ€sst die Werbungtreibenden zurĂŒckhaltend agieren, die die mĂ€nnliche DomĂ€ne




Fußball weitaus stĂ€rker unterstĂŒtzen. Dennoch zeigen die aktuellen
Zuschauerzahlen, dass die Frauen-Fußball-WM durchaus attraktive
Werbeumfelder bietet.', so Ludger Wibbelt.

Ein erfreuliches Stimmungsbild im Werbemarkt zeigt die Unternehmenswerbung,
fĂŒr die der Bruttowerbedruck im ersten Halbjahr 2011 mit plus 104 Millionen
Euro auf 338 Millionen Euro absolut gesehen am stÀrksten gesteigert wurde.
Insbesondere fĂŒr Internetseiten, mit denen kein Gewinn erwirtschaftet wird
und die vorwiegend Marketingzwecken und der Unternehmenskommunikation
dienen, wurde der Bruttowerbedruck gesteigert, aber auch die allgemeine
Firmen- / Imagewerbung wurde von Unternehmen, wie z. B. Esprit und Procter&Gamble, stark werblich gestĂŒtzt.

Weitere Steigerungen ihrer Bruttowerbeausgaben unternahm die Pkw-Branche,
die ihren Bruttowerbedruck von Januar bis Juni 2011 um plus 61 Millionen
Euro auf 759 Millionen Euro ausbaute und damit weiterhin den
Handelsorganisationen als werbestÀrkste Branche folgt. Insbesondere Wagen
aus der Mittelklasse (plus 39 Millionen Euro) und der unteren Mittelklasse
(plus 37 Millionen Euro) sowie Pkw-Programme (plus 23 Millionen Euro)
wurden stĂ€rker beworben, wĂ€hrend die Werbung fĂŒr GelĂ€nde- und
Oberklassewagen (minus 22 Millionen Euro bzw. minus 16 Millionen Euro)
sowie fĂŒr Wagen aus der oberen Mittelklasse (minus 10 Millionen Euro)
deutlich reduziert wurde. Automobilunternehmen, die im ersten Halbjahr 2011
ihren Bruttowerbedruck mit einem Plus von mehr als 10 Millionen Euro
gesteigert haben, waren Seat (plus 13 Millionen Euro), Toyota (plus 12
Millionen Euro) und Opel (plus 11 Millionen Euro).

Die höchsten Werbereduzierungen wurden indes bei der Branche der weißen
Milchprodukte mit einem Minus von insgesamt 68 Millionen Euro verzeichnet.
Ein Großteil dieser Reduzierungen ist dabei auf Danone zurĂŒckzufĂŒhren. Das
Unternehmen steht in dieser Branche mit seinem Bruttowerbedruck zwar immer
noch auf Platz 1, hat aber seinen Bruttowerbedruck um knapp die HĂ€lfte
(minus 45,6 Prozent / minus 45 Millionen Euro) reduziert. Diese
Einsparungen gingen insbesondere zu Lasten der Marke Activia, was
vornehmlich das vorher stark eingesetzte Werbemedium Fernsehen in seinem
Bruttowerbeumsatz zu spĂŒren bekam.

Weitere hohe Werbeeinsparungen wurden ebenfalls in den ersten sechs Monaten
von den Handelsorganisationen getÀtigt, die ihre Werbeausgaben um minus 52
Millionen Euro reduzierten. Ludger Wibbelt: 'Bereits im letzten Jahr haben
die Handelsorganisationen erhebliche Reduzierungen ihres Werbedrucks
vorgenommen und scheinen diese Werbestrategie in 2011 weiter fortzufĂŒhren.
Dennoch stehen in diesem Jahr einige Neuerungen in dieser Brache an, wie
z.B. das TV-DebĂŒt von Penny oder die neue Werbestrategie von Aldi Nord, die
noch fĂŒr viel Aufmerksamkeit im Markt sorgen werden.'

Entgegen diesem Branchentrend entwickelte sich allerdings das Unternehmen
Netto Marken-Discount, das seinen Bruttowerbedruck mit einem Plus von 38
Millionen Euro auf 68 Millionen Euro - nach dem Internetprovider 1&1
Internet AG mit plus 50 Millionen Euro - im ersten Halbjahr 2011 von allen
Werbungtreibenden am zweitstÀrksten ausbaute. Der Discounter, der die
Anzahl seiner Filialen in den kommenden Jahren erheblich steigern will,
erhöht damit den Druck im umkĂ€mpften Discountermarkt und unterstĂŒtzt diese
Strategie seit Jahresanfang mit steigenden Bruttowerbeausgaben.

Erfreulicherweise schlossen alle Above-the-line-Medien - mit Ausnahme der
Mediengruppe Zeitungen - das erste Halbjahr 2011 mit einem Plus ihres
Bruttowerbedrucks ab. ZurĂŒckzufĂŒhren ist der Werbeumsatzverlust der
Zeitungen dabei u.a. auf die Branchen Handelsorganisationen und Bekleidung,
die ihre Bruttowerbeausgaben in diesem Medium um minus 86 Millionen Euro
bzw. minus 20 Millionen Euro gegenĂŒber dem Vorjahresvergleich reduziert
haben.

Die gesamten BruttowerbedruckumsÀtze der Above-the-line-Medien verteilten
sich auf die einzelnen Mediengattungen im ersten Halbjahr 2011 dabei wie
folgt: Die Fernsehwerbung verbuchte 5,1 Milliarden Euro. Dieses entspricht
einem Wachstum von 2,6 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Das Werbevolumen der
Tageszeitungen reduzierte sich in diesem Zeitraum leicht um minus 0,6
Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wobei Rubrikenanzeigen in der Nielsen
Statistik nicht mit einbezogen werden. Publikumszeitschriften verzeichneten
bei einem Werbeumsatz von 1,8 Milliarden Euro ein Plus von 3,8 Prozent
gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2011 wurdeĂŒber
Online-Werbung ein Werbedruck in Höhe von 1,3 Milliarden Euro erzielt. Im
Vergleich zum Vorjahr ist dieses ein Wachstum von 26,0 Prozent. Das Medium
Radio erwirtschaftete Werbeerlöse in Höhe von 674 Millionen Euro, was ein
Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Werbeeinnahmen
von Plakat steigerten sich um plus 11,2 Prozent auf 509 Millionen Euro.
Fachzeitschriften verzeichneten ebenfalls ein Plus von 3,8 Prozent auf 206
Millionen Euro. Das Medium Kino verbuchte ein Wachstum seiner
Bruttowerbeerlöse in Höhe von plus 24,1 Prozent auf 39 Millionen Euro.*

Anmerkung: Die von Nielsen erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck
wieder, den die Werbungtreibenden auf ihren Produkten und Services beim
Konsumenten entfachen. Aus den Bruttowerbedaten lÀsst sich detailliert
ablesen, welche Mediastrategie die Werbungtreibenden verfolgen. Der
Bruttowerbemarkt erhebt keinen Anspruch, die individuellen, monetÀren
GeldflĂŒsse zwischen den Marktteilnehmern widerzuspiegeln, deren Konditionen
naturgemĂ€ĂŸvon der Marktmacht des Werbungtreibenden bzw. der Agentur sowie
der allgemeinen Nachfrage am Werbemarkt bestimmt wird. Diese individuellen
GeldflĂŒsse zwischen den Marktteilnehmern werden auch nichtöffentlich
bekannt gegeben.

ErlÀuterung: Basis der bereinigten Vorjahreswerte bilden alle WerbetrÀger
inkl. der natĂŒrlichen AbgĂ€nge/Einstellungen oder Launches auf dem
Medienmarkt. Aktive Titel-Aufnahmen durch Nielsen bei bestehenden
WerbetrÀgern sowie aktive Einstellungen der werbestatistischen Erfassung
bei Weiterbestehen der WerbetrÀger auf dem Markt werden aus dem bereinigten
Trend ausgeschlossen.

*Kino: Seit dem Jahr 2010 können die Werbekunden im Medium Kino auf die
neue performance-basierte Abrechnung setzen und kaufen nur noch Kontakte
ein. Die Werbekunden bezahlen die Besucher, die in den gebuchten Filmen
oder KinostandortenĂŒber die Kinokasse erfasst worden sind.Über Nielsen
Nielsen Holdings N.V. (NYSE: NLSN) ist ein globales Informations- und
Medienunternehmen mit fĂŒhrenden Marktpositionen in den Bereichen Marketing-
und Verbraucherinformationen, Erhebung von Mediadaten in TV, Online, Mobile
und anderen Medien, Fachmessen sowie weiteren verwandten Bereichen. Das
Unternehmen ist in mehr als 100 LÀndern prÀsent mit Hauptsitzen in New
York, USA und Diemen, Niederlande. Weitere Informationen finden Sie im
Internet unter www.nielsen.com.


Kontakt:
Silke Trost
Senior Manager Media&Marketing Relations
Nielsen

mailto:silke.trost(at)nielsen.com
Phone +49 (0) 40 / 23642 - 133
Fax +49 (0) 40 / 23642 - 8133
http://www.de.nielsen.com


Ende der Finanznachricht

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FĂŒr den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
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131800 13.07.2011

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Datum: 13.07.2011 - 08:00 Uhr
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