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NIELSEN: FRAUEN SELBSTBEWUSSTER, ABER GESTRESST
DGAP-Media / 29.06.2011 / 07:58
NIELSEN: FRAUEN SELBSTBEWUSSTER, ABER GESTRESST
Frauen glauben weltweit, sie hĂ€tten bessere Möglichkeiten als ihre MĂŒtter;
Frauen in entwickelten MĂ€rkten sehen die gleichen Möglichkeiten fĂŒr ihre
Töchter wie fĂŒr sich selbst
Frauen bevorzugen Produktinformationen aus dem Fernsehen; QualitÀt ist der
wichtigste Treiber von Markentreue
Die Kontrolle der FrauenĂŒber Kaufentscheidungen sowie ihre Fortschritte im
Berufsleben und der Politik weisen darauf hin, dass die Frauen von Morgen
mehr Einfluss haben werden als je zuvor. Nielsen, ein fĂŒhrender Anbieter
mit InsightsĂŒber das Mediennutzungs- und Kaufverhalten von Konsumenten,
hat heute eine Studie veröffentlicht, in der die Kauf- und
Mediengewohnheiten von FrauenĂŒber alle Kontinente hinweg ermittelt wurden.
Laut der Studie, die in 21 entwickelten[1] und aufstrebenden[2] LĂ€ndern
durchgefĂŒhrt wurde, sind Frauen auf der ganzen Welt gestresst, wobei Frauen
in den SchwellenlÀndern gestresster sind als Frauen in den entwickelten
MĂ€rkten. Weiterhin glauben Frauen aus allen untersuchten LĂ€ndern an bessere
Möglichkeiten als noch zu Zeiten ihrer MĂŒtter. Frauen in den entwickelten
MÀrkten glauben, ihre Töchter hÀtten die gleichen Möglichkeiten wie sie
selbst.
Die Nielsen-Studie 'Women of Tomorrow' ist eine der umfangreichsten
Untersuchungen hinsichtlich des Mediennutzungs- und Kaufverhaltens von
Frauen. Die im Zeitraum von Februar bis April 2011 durchgefĂŒhrte Umfrage
erfolgte in den entwickelten LÀndern online und in den WachstumslÀndern
teils online, teils per Interview (an einem zentralen Standort oder im
Haushalt).
'Weltweit erreichen Frauen zunehmend höhere BildungsabschlĂŒsse, immer mehr
von ihnen sind berufstÀtig und leisten einen höheren Beitrag zum
Haushaltseinkommen,' so Susan Whiting, stellvertretende Vorsitzende,
Nielsen. 'Frauen steigern ihre Kaufkraft und gewinnen damit mehr Kontrolle
und Einfluss auf wichtige Haushaltsentscheidungen. Frauen von Heute und
Morgen sind kaufkrĂ€ftig. Umso wichtiger ist es fĂŒr Vermarkter und
Werbungtreibende ihre Gewohnheiten und Einstellungen zu verstehen.'
Selbstbewusster, aber gestresst
Fast 80 Prozent aller Frauen in entwickelten MĂ€rkten sind der Meinung, dass
sich die Rolle von Frauen verÀndern wird, wobei 90 Prozent davon an eine
positive VerÀnderung glauben. Alle Befragten gaben an unter Zeitdruck zu
stehen und sich gestresst undĂŒberarbeitet zu fĂŒhlen, allerdings stehen
Frauen in den WachstumslĂ€ndern unter gröĂerem Druck als in entwickelten
LĂ€ndern. Zwar mĂŒssen Frauen weltweit verschiedene Rollen unter einen Hut
bringen, aber ein entscheidender Faktor fĂŒr den höheren Stresslevel ist
nach Aussagen der Frauen in WachstumsmĂ€rkten der Mangel an Geld, was fĂŒr
die Frauen selber oder fĂŒr UrlaubĂŒbrig bleibt, nachdem die
GrundbedĂŒrfnisse erfĂŒllt wurden.
Unter den befragten Frauen in den WachstumsmÀrkten sagten Frauen in Indien
(87 Prozent), Mexiko (74 Prozent) und Russland (69 Prozent), dass sie am
meisten gestresst sind bzw. unter Zeitdruck stehen, wÀhrend in den
entwickelten LĂ€ndern der Druck am schlimmsten fĂŒr Frauen in Spanien (66
Prozent), Frankreich (65 Prozent) und Italien (64 Prozent) ist.
'Die Frauen erzĂ€hlten Nielsen, dass sie sich befĂ€higt fĂŒhlen, ihre Ziele zu
erreichen und das zu bekommen, was sie sich wĂŒnschen, aber gleichzeitig
verursacht dieses Level an Selbstbewusstsein zusÀtzlichen Stress,' erklÀrt
Whiting. 'Unternehmen, die weibliche Zielgruppen erreichen wollen, sollten
sich deshalb darauf fokussieren, wie ihre Produkte Stress verringern und
das Leben einfacher machen können.'
Mehr Geld, unterschiedliche PrioritÀten
Bei der Frage nach der Verwendung von (erwartetem) zusÀtzlich verdientem
Geld in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren zeigen sich Unterschiede auf. Mehr als die
HĂ€lfte (56 Prozent) der Frauen in den WachstumsmĂ€rkten planen das Geld fĂŒr
die Bildung ihrer Kinder auszugeben, wÀhrend es in den entwickelten LÀndern
16 Prozent der Frauen sind. Insbesondere Frauen in Nigeria (85 Prozent),
Indien (76 Prozent) und Malaysia (63 Prozent) finden das Sparen fĂŒr die
Bildung ihrer Kinder am Wichtigsten.
Frauen in entwickelten MĂ€rkten gaben an, ihr zusĂ€tzliches Geld fĂŒr Urlaub
(58 Prozent), Lebensmittel (57 Prozent) und Ersparnisse bzw. Tilgung von
(Kreditkarten-)Schulden (jeweils 55 Prozent) ausgeben zu wollen, wÀhrend
Frauen in den WachstumsmĂ€rkten ihr zusĂ€tzliches Geld fĂŒr alltĂ€gliche
BedĂŒrfnisse wie Kleidung (70 Prozent), Lebensmittel (68 Prozent) sowie
Gesundheits- und Kosmetikartikel (53 Prozent) verwenden wollen. Urlaub
folge an siebter Stelle der PrioritÀtenliste mit 40 Prozent der Frauen, die
ihr zusĂ€tzliches Geld dafĂŒr ausgeben möchten.
Ein Plateau der Hoffnung
In allen untersuchten LÀndern glauben Frauen mehr Möglichkeiten als ihre
MĂŒtter zu haben. WĂ€hrend Frauen in den WachstumsmĂ€rkten bessere
Möglichkeiten fĂŒr ihre Töchter als fĂŒr sich selbst sehen, glauben die
befragten Frauen in entwickelten LÀndern, dass ihre Töchter die gleichen,
jedoch nicht mehr Möglichkeiten haben werden.
Weniger als die HĂ€lfte (40 Prozent) der Frauen in den entwickelten LĂ€ndern
glauben, ihre Töchter werden eine höhere finanzielle StabilitÀt haben,
wÀhrend 54 Prozent glauben, ihre Töchter werden eine bessere Bildung
genieĂen. 34 Prozent glauben, ihre Töchter werden im Vergleich zu heute
nicht selber bestimmen können, wenn sie in Rente gehen wollen. Fast drei
Viertel (74 Prozent) der befragten Frauen in entwickelten LĂ€ndern glauben
aber, dass ihre Töchter einen besseren Zugang zu Technologie haben werden.
In den WachstumsmÀrkten glauben 80 Prozent der Frauen, dass ihre Töchter
eine höhere finanzielle StabilitÀt haben werden. 83 Prozent meinen, ihre
Töchter werden eine bessere Bildung bekommen und 84 Prozent glauben ihre
Töchter werden einen besseren Zugang zu Technologie haben.
'Der Unterschied in der Wahrnehmung ist auffÀllig und spiegelt den Glauben
wider, dass Frauen in entwickelten LĂ€ndern einen bestimmten Level an
Leistung und Erfolg erreicht haben,' so Whiting. 'WĂ€hrend Frauen in den
WachstumsmĂ€rkten einen enormen Zuwachs an Möglichkeiten fĂŒr ihre Töchter
sehen, wird in den entwickelten LĂ€ndern ein Plateau der Hoffnung deutlich.'
Gut informiert
Nielsen fand heraus, dass Fernsehen die Top-InformationsquelleĂŒber neue
Produkte fĂŒr Frauen auf der ganzen Welt ist. In allen zehn untersuchten
WachstumslÀndern und in sieben von elf untersuchten entwickelten LÀndern
lÀuft Fernsehen 14 anderen Informationsquellen den Rang ab. (In Deutschland
und Spanien rangiert Mundpropaganda noch vor Fernsehen; in SĂŒdkorea stehen
Internetsuchanfragen an erster Stelle und in Schweden ist es Direct Mail).
Und nach Fernsehen? Mundpropaganda wird an zweiter bzw. dritter Stelle in
neun von zehn WachstumslÀndern und in acht von elf entwickelten MÀrkten
genannt. Wenn es aber darum geht, InformationĂŒber mögliche EinkaufsstĂ€tten
zu bekommen, bevorzugen Frauen in entwickelten LĂ€ndern Mundpropaganda,
wÀhrend sich Frauen in den WachstumsmÀrkten auf das Fernsehen verlassen.
'Bemerkenswert ist der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Wahl fĂŒr
die Informationssuche zu sowohl neuen Produkten als auch neuen LĂ€den
zwischen Frauen aus WachstumslÀndern und entwickelten LÀndern,' bemerkt
Whiting. 'In den WachstumslÀndern ist der Abstand zwischen Fernsehen und
allen anderen Medien signifikant, wÀhrend in den entwickelten LÀndern
andere MedienkanÀle an Bedeutung gewinnen - eine kritische
MarketingĂŒberlegung bei der Abstimmung der strategischen Medienplanung.'
QualitÀt treibt Markentreue
Der wichtigste Treiber von Markentreue in 20 der 21 untersuchten LĂ€ndern
sowie inĂŒber zwölf untersuchten Kriterien und generationsĂŒbergreifend ist
QualitÀt. (Frauen in UK stellen Vertrauen vor QualitÀt). Des Weiteren fand
Nielsen heraus, dass ein gutes Preis-LeistungsverhÀltnis sowie
QualitÀtsprodukte die wichtigsten Treiber sind, damit Frauen ihren Einkauf
im Laden tĂ€tigen (fĂŒr Produkte wie Lebensmittel, GetrĂ€nke, Gesundheits- und
Kosmetikprodukte, Medikamente und Elektronik).
'Die Frauen erzÀhlten Nielsen, dass die QualitÀt und nicht der Preis
ausschlaggebend fĂŒr eine langfristige Markentreue ist,' stellt Whiting
fest. 'Obwohl der Preis und das Preis-LeistungsverhÀltnis wichtig sind,
insbesondere um Konsumentinnen zum Erstkauf zu animieren, sollten
Vermarkter bei einer langfristigen Positionierung den Fokus auf QualitÀt
legen, um das Vertrauen der Konsumentinnen zu gewinnen.'
Soziale Komponenten wichtig, aber relevant muss es sein
Nielsen berichtet, dass Frauen monatlich 28 Prozentöfter telefonieren und
14 Prozent mehr SMS schreiben als MÀnner. Sie nutzen zudemöfter die
Socialfunktionen von Mobiltelefonen und besuchen hÀufiger
Internetcommunities als MĂ€nner. Mehr als die HĂ€lfte aller Frauen
(durchschnittlich 56 Prozent in den entwickelten und 71 Prozent in den
WachstumslÀndern) gaben weiterhin an, dass Computer, Mobiltelefone und
Smartphones ihr Leben positiv verÀndert haben.
Social Networking ist fest im digitalen Alltag von Frauen verankert. 65 bis
70 Prozent der aktiven Onlinenutzerinnen in den entwickelten MĂ€rkten wie
Australien, Frankreich, Italien, SĂŒdkorea und Brasilien besuchen die
fĂŒhrende Social Networking-Website in ihrem jeweiligen Markt. In den USA
besuchen 73 Prozent der Onlinenutzerinnen das fĂŒhrende Social Network, in
Deutschland sind es 50 Prozent.
'Um mit Frauen in den Dialog zu treten, sollten Strategien sowohl eine
starke soziale Komponente aufweisen als auch relevant sein,' so Whiting.
'Auf Social Networks folgen typischerweise eher Frauen als MĂ€nner
bestimmten Marken, was dieses Medium insbesondere fĂŒr Rabatte,
Sonderangebote und Coupons relevant macht. Frauen werden sich viel eher mit
Medien beschÀftigen, die sich nahtlos in ihren Alltag integrieren lassen
und damit ihr Leben verbessern.'
Weitere wichtige Ergebnisse
Beim Vergleich der Ergebnisse der Nielsen-Studie 'Women of Tomorrow' mit
denen der Q1 Global Online Umfrage[3] hat Nielsen weitere Erkenntnisse
gewonnen:
* Laut aktueller Nielsen-Studie vertrauen 73 Prozent der Befragten in
entwickelten MÀrkten und 82 Prozent in den SchwellenlÀndern 'Empfehlungen
des Freundes- und Bekanntenkreises' als eine von 22 untersuchten
Werbeformen. Auf weiteren PlÀtzen folgen Markenwebsites (60 Prozent in
WachstumslÀndern) und Onlinemeinungen von Konsumenten (49 Prozent in den
entwickelten MĂ€rkten).
* Die Nielsen Studie zeigt auch, dass Online-Werbung auf Social
Media-Websites einen höheren Einfluss auf Frauen in den WachstumsmÀrkten
als in den entwickelten LÀndern hat. In den SchwellenlÀndern beeinflusst
Online-Werbung am meisten Inderinnen, wĂ€hrend SĂŒdafrikanerinnen und
Russinnen sich am wenigsten beeindruckt zeigen. In den entwickelten LĂ€ndern
ist die Beeinflussung der Webwerbung bei SĂŒdkoreanerinnen am gröĂten und
bei Australierinnen und Französinnen am geringsten.
* Bei wichtigen Entscheidungen möchten die befragten Frauen in den
entwickelten MĂ€rkten die Verantwortung fĂŒr alle Fragen von Kinderbetreuung
bis zu gröĂeren Kaufentscheidungen teilen. In den SchwellenlĂ€ndern gibt es
weiterhin noch einige traditionelle Rollen, aber der Wunsch fĂŒr geteilte
Verantwortung ist vorhanden. MÀnner in den SchwellenlÀndern werden immer
noch als letzte Instanz beim Kauf von Unterhaltungs- und Haushaltelektronik
sowie Autos gesehen, wÀhrend Frauen die Bereiche Gesundheit und Kosmetika
sowie sÀmtliche Kinderbetreuungsfragen fest im Griff haben.
* In allen befragten LĂ€ndern gibt es weiterhin einige eher traditionelle
Einstellungen: 31 Prozent der MĂ€nner und Frauen glauben, dass MĂ€nner eher
geeignet sind, Politiker zu sein, im Berufsleben FĂŒhrungsrollen zuĂŒbernehmen (29 Prozent) und groĂe Kaufentscheidungen (22 Prozent) zu
treffen.
'Die nÀchste Generation von Konsumentinnen wird anders einkaufen und Medien
anders nutzen als MĂ€nner und die Generationen davor,' fasst Whiting
zusammen. 'Infolgedessen mĂŒssen sich Unternehmen, die an Frauen verkaufen
und die Aufmerksamkeit von Frauen erregen wollen, auf informierte Insights
verlassen und nicht auf Vermutungen darĂŒber, wie sie GeschĂ€fte mit diesen
einflussreichen Konsumentinnen machen.'
Das Whitepaper zur Nielsen-Studie 'Women of Tomorrow' kann kostenlos bei
Silke Trost (silke.trost(at)nielsen.com) angefordert werden.
[1] Entwickelte LÀnder: USA, Kanada, Vereinigtes Königreich, Italien,
Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, Japan, Australien, SĂŒdkorea
[2] WachstumsmĂ€rkte: TĂŒrkei, Russland, SĂŒdafrika, Nigeria, China, Thailand,
Indien, Malaysia, Mexiko, Brasilien
[3] Nielsen hat die Ergebnisse der Nielsen Women of Tomorrow Studie mit den
gleichen 21 LĂ€ndern in der Nielsen Q1 Global Online Umfrage verglichen.
Die Nielsen Q1 Global Online Umfrage fand vom 23. MĂ€rz bis zum 12. April
2011 statt.
[4] Die Befragung fand vor dem Erdbeben und Tsunami in Japan 2011 statt.Ăber die Nielsen-Studie 'Women of Tomorrow'
Die Nielsen-Studie 'Women of Tomorrow' wurde von Februar bis April 2011
durchgefĂŒhrt. Die Befragung erfolgte mit knapp 6.500 Frauen in 21
entwickelten LÀndern und SchwellenlÀndern in Asien-Pazifik[4], Europa,
Lateinamerika, Afrika und Nordamerika und wurde in den entwickelten LĂ€ndern
online und in den WachstumslÀndern teils online, teils per Interview (an
einem zentralen Standort oder im Haushalt) durchgefĂŒhrt. Die Fehlergrenze
liegt bei±zwei Punkten. Die von der Studie untersuchten LÀnder bilden ca.
60 Prozent der Weltbevölkerung und 78 Prozent der globalen BIP ab.Ăber Nielsen
Nielsen Holdings N.V. (NYSE: NLSN) ist ein globales Informations- und
Medienunternehmen mit fĂŒhrenden Marktpositionen in den Bereichen Marketing-
und Verbraucherinformationen, Erhebung von Mediadaten in TV, Online, Mobile
und anderen Medien, Fachmessen sowie weiteren verwandten Bereichen. Das
Unternehmen ist in mehr als 100 LÀndern prÀsent mit Hauptsitzen in New
York, USA und Diemen, Niederlande. Weitere Informationen finden Sie im
Internet unter www.nielsen.com.
Kontakt:
Silke Trost
Senior Manager Media&Marketing Relations
Nielsen Media&Online, Germany
The Nielsen Company
mailto:silke.trost(at)nielsen.com
Phone +49 (0) 40 / 23642 - 133
Fax +49 (0) 40 / 23642 - 8133
http://www.nielsen.de
Ende der Pressemitteilung
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29.06.2011 Veröffentlichung einer Pressemitteilung,ĂŒbermittelt durch
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130063 29.06.2011