(ots) - Im Winterhalbjahr packt viele Menschen eine
trübe Stimmung. Das immer kürzere Tageslicht kann im Gehirn eine
Stoffwechsellage schaffen, die am Ende eine Winterdepression
verursacht, die als "saisonal abhängige Depression" (SAD) durchaus
einen hohen Leidensdruck entwickeln kann. Besonders Arbeitnehmer, die
morgens im Dunkeln aus dem Haus gehen und abends im Dämmerlicht
heimkommen, sind gefährdet. Dagegen hilft als fester Termin ein
Spaziergang in der Mittagspause, rät die "Apotheken Umschau". Wer
sich das zur Regel macht, bekommt selbst an nebligen und trüben
Novembertagen genug Licht. Hat man auch noch Zeit für körperliches
Training im Freien, nutzt man ein ideales Mittel gegen das
Wintertief. Und noch ein Tipp von Professor Ulrich Hegerl vom
Universitätsklinikum Leipzig, Vorsitzender der Stiftung Deutsche
Depressionshilfe: "Manche Menschen reagieren auf langes Schlafen mit
gedrückter Stimmung und Antriebslosigkeit." Trotz gesteigertem
Schlafbedürfnis sollten sie die Nachtruhe nicht über sieben bis acht
Stunden ausdehnen. Auch ein Urlaub in südlichen Gefilden kann
Menschen helfen, die um ihre Anfälligkeit für den Winterblues wissen.
Viele Informationen über Depressionen unter
www.apotheken-umschau.de/Depression
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