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Westfalenpost: Die Welt von morgen

ID: 1506239

(ots) - Roboter √ľbernehmen Aufgaben, die bis gerade als
originär menschlich galten. Autos sollen bald ohne Menschenhand und
Verbrennungsmotor fahren. Und was die Digitalisierung mit unserer
Arbeitswelt noch alles macht, ist gar nicht abzusehen. Angesichts der
gewaltigen Umwälzungen, die schon im Gang sind, wirkt die Frage, wo
wir sonntags einkaufen sollen, wenn es keine Tankstellen mehr gibt,
eher banal. Aber f√ľr die Tankstellenp√§chter ist sie das nicht. Viele
der neuen Techniken könnten das Leben sehr bequem machen. Aber viele
der neuen Geschäftsmodelle, die durch die Digitalisierung entstehen,
werden hinwegfegen, was wir √ľber Jahrzehnte organisiert haben. Das
kann man je nach Temperament, Alter, Ausbildung und Vermögen als
Befreiung oder als Bedrohung empfinden. Und je nach persönlicher Lage
ist beides berechtigt: die Euphorie und die Angst. Als Gesellschaft
m√ľssen wir den Ausgleich schaffen: keine Chancen verbauen, aber die
Verlierer nicht vergessen. Nur weiß kein Mensch, wie genau das gehen
soll. Bricht das Herzst√ľck unserer Wirtschaft, die
Automobilindustrie, zusammen? Drohen Arbeitsplatzverluste, die das
bedingungslose Grundeinkommen zwingend notwendig machen, um Aufstände
zu vermeiden? Oder werden wir wie in fr√ľheren Zeiten gest√§rkt aus dem
technologischen Umbruch hervorgehen, entlastet vom Lästigen, befreit
f√ľr Kreatives, mit neuen L√∂sungen f√ľr die Probleme der Umwelt?
Hoffnung ist produktiver. Wir k√∂nnen nicht anhalten oder zur√ľck, aber
m√ľssen das, was wir an Demokratie und sozialer Sicherheit erreicht
haben, verteidigen. Bei aller berechtigten Skepsis ist das alte
Europa daf√ľr besser ger√ľstet als jede andere Region der Erde. Und die
Zukunft bleibt, was sie immer war: offen.



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Datum: 30.06.2017 - 19:14 Uhr
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