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Westfalenpost: Atomausstieg

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(ots) -

Die großen Energieversorger in Deutschland haben
jahrzehntelang alle Vorteile genossen, die ihnen die Politik
freundlicherweise bot, sie haben dabei bestens verdient, ihre Manager
in Saus und Braus gelebt. Nun, wo feststeht, dass die Rücklagen für
schlechtere Zeiten nicht reichen, soll der Staat einspringen, also
wir alle. Das ist nicht einzusehen.

Klar, ein
Milliarden-Kraftakt wie der Abriss der Kernkraftwerke und die sichere
Lagerung des radioaktiven Mülls waren in diesem Ausmaß nicht
vorhersehbar, ebenso wenig die Höhe der dafür notwendigen
Rückstellungen. Aber vorausschauendes unternehmerisches Handeln der
Lenker von RWE oder Eon hätte stets auch eine solche Option
beinhalten müssen. Stattdessen haben sich die Herren immer gern auf
den Staat verlassen. Zu recht, wie es jetzt scheint.

Doch vor
zu schnellen Festlegungen sollten erst alle anderen Möglich
ausgeschöpft werden. Duin ist vorgeprescht. Bleibt abzuwarten, wer
ihm aus Berlin folgt.





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Redaktion

Telefon: 02331/9174160




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Datum: 05.10.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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