Westfalenpost: Atomausstieg
(ots) -
Die großen Energieversorger in Deutschland haben
jahrzehntelang alle Vorteile genossen, die ihnen die Politik
freundlicherweise bot, sie haben dabei bestens verdient, ihre Manager
in Saus und Braus gelebt. Nun, wo feststeht, dass die Rücklagen für
schlechtere Zeiten nicht reichen, soll der Staat einspringen, also
wir alle. Das ist nicht einzusehen.
Klar, ein
Milliarden-Kraftakt wie der Abriss der Kernkraftwerke und die sichere
Lagerung des radioaktiven Mülls waren in diesem Ausmaß nicht
vorhersehbar, ebenso wenig die Höhe der dafür notwendigen
Rückstellungen. Aber vorausschauendes unternehmerisches Handeln der
Lenker von RWE oder Eon hätte stets auch eine solche Option
beinhalten müssen. Stattdessen haben sich die Herren immer gern auf
den Staat verlassen. Zu recht, wie es jetzt scheint.
Doch vor
zu schnellen Festlegungen sollten erst alle anderen Möglich
ausgeschöpft werden. Duin ist vorgeprescht. Bleibt abzuwarten, wer
ihm aus Berlin folgt.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.10.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1271421
Anzahl Zeichen: 1207
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im NRW-Landtag,
Gerhard Papke, hat eine Begrenzung der Zuwanderung auf Fachkräfte
gefordert. "Deutschland braucht ausgewählte qualifizierte Zuwanderer,
aber keine weitere Zuwanderung in die Sozialsysteme" ...
Friedensnobelpreis für Liu Xiaopo
Von Eberhard Einhoff Eine mutige Ehrung für einen Mutigen - klar
und eindeutig ist diesmal die Entscheidung des Nobel-Komitees. Liu
Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen, einen in Haft
sitzenden ch ...
Tests mit überlangen Lkw
Von Rolf Hansmann Probieren geht bekanntlich über Studieren. Im
Fall der überlangen Lkw (Gigaliner) auf deutschen Autobahnen freilich
ist jeder weitere Test so überflüssig wie ein Schlagloch auf einer
frisch geteer ...