PresseKat - Westfalenpost: Umbau bei Eon

Westfalenpost: Umbau bei Eon

ID: 1142799

(ots) -

Es ist nicht nur ein Umbau, es ist eine von oben
verordnete Revolution. Der hoch verschuldete Energieriese Eon trennt
sich seinem konventionellen Kraftwerkpark - also von dem, was fast
ein Jahrhundert lang Kerngeschäft des Stromversorgers (und seiner
Vorgängerfirmen) war. Es bleiben: ein Stromverteiler, ein paar
Windparks - und viele unbeantwortete Fragen.

Eon zieht die
radikale Konsequenz aus der Energiewende. Der Umbau des gesamten
Energiemarkts in Deutschland und auch in Europa stellt die Existenz
der Stromriesen in Frage. Plötzlich sind kleine, flexible Anlagen
gefragt, Solardächer, Blockheizkraftwerke, kleine Windparks.
Plötzlich müssen die Unternehmen ganz nah beim Kunden agieren. Mit
Großkraftwerken lässt sich kaum noch Geld verdienen; neue Anlagen
rechnen sich gar nicht mehr. Schon jetzt gibt es ein Überangebot;
sollte ein Durchbruch bei der Windstrom-Speicherung gelingen, sind
viele Kraftwerke überflüssig.

Zu den unbeantworteten Fragen
zählt die, ob sich denn jemand findet, der das Altgeschäft von Eon
übernehmen will. Und wie dieser Investor dann mit der Energiewende,
der Bundesregierung und dem Atomausstieg umgeht. Für den Rückbau der
Atommeiler hat Eon zwar Rückstellungen gebildet, ob die aber
ausreichen, bezweifeln viele Experten.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu EON Rheinische Post: Eon-Betriebsrat: Kündigungen sind bis 2018 ausgeschlossen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.12.2014 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1142799
Anzahl Zeichen: 1549

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Umbau bei Eon"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Peking unter Druck ...

Friedensnobelpreis für Liu Xiaopo Von Eberhard Einhoff Eine mutige Ehrung für einen Mutigen - klar und eindeutig ist diesmal die Entscheidung des Nobel-Komitees. Liu Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen, einen in Haft sitzenden ch ...

Westfalenpost: Abgefahren ...

Tests mit überlangen Lkw Von Rolf Hansmann Probieren geht bekanntlich über Studieren. Im Fall der überlangen Lkw (Gigaliner) auf deutschen Autobahnen freilich ist jeder weitere Test so überflüssig wie ein Schlagloch auf einer frisch geteer ...

Alle Meldungen von Westfalenpost