(ots) - Nordrhein-Westfalen wird als einziges Bundesland in
diesem Jahr nicht von der bundesweit leicht positiven Lage auf dem
Arbeitsmarkt profitieren. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Mittwochausgabe). "Wir sind das einzige Bundesland, das 2014 keinen
Rückgang aufweisen wird, sondern einen Anstieg der Arbeitslosigkeit",
sagte Christiane Schönefeld, Leiterin der NRW-Regionaldirektion der
Bundesagentur für Arbeit (BA), der Zeitung. Noch im Dezember hatte
die Arbeitsverwaltung in NRW für 2014 einen Rückgang der Zahl der
Arbeitslosen um 10 000 auf rund 753 000 prognostiziert. Jetzt
erwartet sie dagegen im Jahresdurchschnitt einen Anstieg auf bis zu
773 000. Davon gelten rund 300 000 als Langzeitarbeitslose.
Landesarbeitsminister Guntram Schneider (SPD) warf der Bundesagentur
für Arbeit große Versäumnisse vor. "Wenn man Langzeitarbeitslosigkeit
bekämpfen will, muss man republikweit in NRW anfangen", sagte
Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
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