(ots) - Der Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, sagte
der Berliner Zeitung diese Woche in einem Interview, dass ehemalige
CDU-Mitglieder, die zur AfD wechselten, 'wenig diskussionsfähig'
gewesen seien und er sie nicht einmal 'geschenkt' zurückhaben wolle.
Dazu erklärt Uwe Wurlitzer, ehemaliges CDU-Mitglied und
Generalsekretär der AfD Sachsen: "Wenn Tauber ehemalige
CDU-Mitglieder als 'wenig diskussionsfähig' beschimpft, weil sie
ihren Werten treu blieben und deshalb austraten, sagt dies viel über
die Realitätsferne der CDU-Funktionäre aus. Es wirkt, als ob Tauber
durch die Schmähungen die überfällige inhaltliche Auseinandersetzung
mit den Positionen der AfD vermeiden will."
Seit Jahren verlieren die Unionsparteien Mitglieder. Über 2.000
davon sind seit 2013 in die AfD eingetreten. "Das Programm der
einstigen Volkspartei CDU ist monothematisch geworden und heißt
Merkel. Es ist damit inhaltlich genauso wandlungsfähig wie die
CDU-Vorsitzende selbst. Ob Atomausstieg, Schuldenübernahmen für
Krisenbanken und -staaten oder Staatsbürgerschaftsrecht: Bei der CDU
kann man sich nur darauf verlassen, dass die Versprechen nach der
Wahl nicht eingehalten werden", erklärt die Landesvorsitzende der AfD
Sachen, Dr. Frauke Petry. "Die ehemaligen CDU-Mitglieder, die zur AfD
kamen, haben den Profilverlust der CDU erlebt und die Konsequenzen
daraus gezogen. Viele sind auch aus Frust über die fehlenden
innerparteilichen Debatten zur AfD gewechselt. Von mangelnder
Diskussionsfähigkeit dieser Menschen kann also keine Rede sein, da in
der Merkel-CDU gar nicht diskutiert wurde", so Dr. Petry.
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
Email: christian.lueth(at)alternativefuer.de