WAZ: Patientenschutz-Stiftung wirft EKD-Chef Schneider vor, Sterbehelfern in die Hände zu spielen
(ots) - Der Vorsitzende der Deutschen Stiftung
Patientenschutz, Eugen Brysch, hält die Äußerungen von EKD-Chef
Nikolaus Schneider zur Sterbehilfe für problematisch. "Die Eheleute
Schneider denken über nichts Verbotenes nach. Der Suizid und dessen
Begleitung stehen weder unter Strafe noch unter kirchlichem Bann -
aber im Spannungsfeld von Ethik und Liebe. Aber Schneider muss
wissen, dass in einer Medienwelt seine differenzierte Sicht allein
auf die Aussage, ,er würde seine Frau auch in die Schweiz zur
Sterbehilfe begleiten', verkürzt wird", sagte Brysch der
Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe)."Öffentlich wird
dann kaum noch diskutiert, dass er jedoch alles versuchen würde,
seine Frau ,für einen anderen Weg zu gewinnen'. Der Pragmatiker und
Medienprofi Schneider muss die Folgen von verkürzten Wiedergaben
verantworten. Er spielt den Sterbehelfern in die Hände", sagte
Brysch.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.07.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1086085
Anzahl Zeichen: 1174
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Patientenschutz-Stiftung wirft EKD-Chef Schneider vor, Sterbehelfern in die Hände zu spielen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...