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Südwest Presse: Kommentar zur MAUT

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(ots) - Den Absurditäten des Politgeschäftes zuzurechnen ist
es, wenn Grüne Bedenken anmelden gegen eine Pkw-Maut. Ob der
Ökopartei damit die dringende Profilschärfung gelingt, darf
bezweifelt werden. Vorbehaltlos zu begrüßen ist, dass
Verkehrsminister Dobrindt Gas gibt und so rasch wie möglich eine so
unbürokratisch wie möglich händelbare Pkw-Maut einführt. Was ginge
simpler als die Vignette? Die Österreicher machen es uns vor mit
ihrem Pickerl. Die Straßengebühr für Pkw ist überfällig. Nicht nur,
um das Straßennetz besser in Schuss zu halten, sondern um zudem neue
Mobilitätsmodelle zu fördern. Und auch, weil die Maut fast überall um
uns herum erhoben wird. Die lieben Nachbarn liefern, nebenbei, mit
ihren Regeln auch ein gutes Argument für ein Tempolimit. Doch so weit
wird Dobrindt nie gehen. Das zeigt der im Kern verkehrte, weil immer
noch der Autoideologie aus den 60er Jahren huldigende Denkansatz der
CSU bei der von ihr nun wenigstens durchgedrückten Maut: Deutschen
Autofahrern sollen Vignetten-Kosten über die Kfz-Steuer erlassen
werden. Als ob Inländer weniger zum Straßenverschleiß beitrügen als
Ausländer. Maut für alle also. Wer ständig beschwört, Autofahrer
dürften nicht weiter belastet werden, hat nicht begriffen, dass das
Autowachstum längst an Grenzen stößt. Wohl sorgt der Autobau weiter
für Wohlstand. Doch was sollte die Maut daran ändern? So wenig wie
ein bundesweites Tempo 130.



Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218




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Datum: 09.06.2014 - 19:44 Uhr
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