(ots) - Die FREIEN WÄHLER Sachsen wenden sich gegen Pläne
der AfD, zur Kernenergie zurückzukehren. Entsprechend hatte sich
Sachsens AfD-Landesvize Thomas Hartung in der Welt am Sonntag
geäußert. Der stellvertretende Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER
Steffen Große: "Wer die Kernenergie ins Spiel bringt, muss auch
Standorte im eigenen Bundesland für ein Atomkraftwerk und vorsorglich
für ein Endlager benennen. Man kann nicht das Risiko anderen
zuschieben. Uns sind keine Bewerbungen sächsischer Kommunen um
Atomkraftwerke bekannt."
Die FREIEN WÄHLER warnen davor, den Ärger über Energiekosten und
Fehler bei der Energiewende für eine Rückkehr zu riskanten
Atomkraftwerken zu nutzen. Auch im Normalbetrieb gibt es laut Studie
des Münchner Umweltinstituts durch radioaktive Strahlung u.a. erhöhte
Kinderkrebsraten - bestätigt vom Bundesamt für Strahlenschutz.
Weitere Probleme seien der atomare Müll und das erhöhtes
Anschlagsrisiko durch Terroristen.
Die FREIEN WÄHLER setzen voll auf erneuerbare Energien, auch wenn
sich die bisherigen Bundesregierungen noch nicht mit Ruhm bekleckert
hätten. Die FREIEN WÄHLER bevorzugen dezentrale
Energieversorgungsmodelle und lehnen den teuren Trassenneubau quer
durch Deutschland für 40-50 Mrd. Euro ab. Kosten, die wieder beim
Bürger landen.
Große: "Die Bundesregierung ist am Zuge, endlich eine EU-weit
konzertierte Energiewende mit den Bürgern zu gestalten. Wir wollen
eine stärkere Förderung in der technologischen Entwicklung von
Speichermedien, bei der Nutzung der Geothermie und des
Power-to-Gas-Verfahrens. Wir wollen mehr lokale Wertschöpfung,
Arbeitsplätze und kommunale Gewinnbeteiligung durch regenerative
Kraftwerke. Wir stehen für eine regionale und dezentrale jedoch
zweckmäßig und landschaftsschonend konzentrierte Energieversorgung."
Außerdem sollen Genossenschaftsmodelle für die Energiegewinnung
gefördert werden.
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