(ots) - Dietmar Meister, Chef des Kölner
Versicherungskonzerns Generali, hat das Rentenpaket der
Bundesregierung scharf kritisiert. "Es zeigt, dass der oft zitierte
demografische Wandel von der Regierung noch völlig unterschätzt und
verdrängt wird", sagte Meister dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Donnerstagausgabe) vor allem mit Blick auf die Rente mit 63. "Sie
beschließt absurde Sachen wie die Rente mit 63", sagte der
Generali-Chef und beklagte die seiner Meinung nach immensen Kosten
der Regierungspläne, die am Freitag im Bundestag abgesegnet werden
sollen. "Wenn man sich die Kosten dieser Politik, rund 160 Milliarden
Euro bis zum Jahr 2030, und damit die Belastung zukünftiger
Generationen vor Augen führt, sieht man, wie kontraproduktiv dies
ist. Das ist Vogel-Strauß-Politik und nicht mehr nachvollziehbar".
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