(ots) - "Die Alternative für Deutschland dementiert
nachdrücklich die irreführende Meldung von FOCUS Online heute, in der
behauptet wird, die AfD habe in Sachen Euro ihre Position geändert",
erklärt Bernd Lucke, Sprecher der Alternative für Deutschland.
"Wir haben nie den Ausstieg Deutschlands aus dem Euro gefordert,
aber er wäre die ultima ratio, wenn sich die Partner besseren
Lösungen verschließen. Es gilt nach wie vor unser Programm, das auf
dem Parteitag in Erfurt von den Mitgliedern beschlossen wurde", so
Lucke.
Der betreffende Auszug aus dem Parteiprogramm lautet:
"Die AfD fordert eine Auflösung, zumindest aber eine vollständige
währungspolitische Neuordnung des Euro-Währungsgebietes. Als erster
Schritt muss dazu jedem Land das Recht eingeräumt werden, die
Eurozone zu verlassen, ohne aus der EU auszuscheiden. Davon sollten
die Länder Gebrauch machen, die die Bedingungen der Währungsunion
nicht erfüllen können oder wollen [...] Wenn keine dieser beiden
Lösungen erreicht werden kann, muss Deutschland den Austritt aus der
Euro-Währungsunion anstreben. Auch dann würde die AfD eine
Währungszusammenarbeit wie im früheren EWS anstreben."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth(at)alternativefuer.de
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