Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar zum Mindesthaltbarkeitsdatum
(ots) - Das Vorhaben der EU, Mindesthaltbarkeitsangaben für
Nudeln, Reis, Tee oder Kaffee abzuschaffen, ist vernünftig. Diese
Lebensmittel halten meist viele Jahre länger, als die
Verpackungsaufdrucke es Glauben machen. Dabei wird das Datum oftmals
als Frist missverstanden, innerhalb der das Produkt verzehrt werden
muss. Das ist bei Mindesthaltbarkeitsangaben aber nicht der Fall.
Ungeachtet dessen werden einwandfreie Erzeugnisse mit abgelaufener
Mindesthaltbarkeit massenhaft entsorgt. Daran wird auch das
EU-Vorhaben wenig ändern. Denn Trockenprodukte und andere langlebige
Lebensmittel tragen nur zu drei Prozent zum Lebensmittelmüllberg bei.
Das Gros der 6,7 Millionen Tonnen an Essbarem, das deutsche
Haushalte pro Jahr in die Tonne werfen, besteht aus Obst, Gemüse und
Brotwaren. Weltweit werden jährlich zwei Milliarden Tonnen Nahrung
vernichtet.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 18.05.2014 - 15:20 Uhr
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