Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar zur Ukraine
(ots) - Greift der Kompromiss, kann die Welt aufatmen. Wenn
er scheitert, wird es zwangsläufig noch viel schlimmer. In jedem Fall
hat der russische Präsident Wladimir Putin eines seiner Ziele
erreicht. Wie in alten Zeiten verhandelt Russland mit den USA Auge in
Auge über die entscheidenden Fragen der Weltpolitik. Die EU war in
Genf aus russischer Sicht nur Staffage. Dass auch eine ukrainische
Delegation mit am Tisch saß, verschwiegen staatliche russische Medien
gleich ganz - und sicher nicht zufällig. Auf die beiden wichtigsten
Fragen gibt der Kompromiss keine Antwort: Die Separatisten sollen
entwaffnet werden. Aber von wem? Die Regierung in Kiew ist dazu
erkennbar unfähig, und die Separatisten sind absolut unwillig. Die
OSZE wird deren Rückzug nicht erzwingen können. Was zu Frage zwei
führt: Hat Putin, die Kräfte, die er entfesselt hat, noch unter
Kontrolle?
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.04.2014 - 18:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1048884
Anzahl Zeichen: 1096
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...