Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar zu geopolitischen Trends
(ots) - Willkommen in der neuen, alten Weltordnung. Die
schien eigentlich überkommen. Auch, weil sich Europa nach 1989 dem
Trugschluss hingab, die Welt des Nationalstaats sei vorbei. Das
beruht auf einer Fehlwahrnehmung der Ereignisse beim Zerfall des
sowjetischen Imperiums. Die Wende war zwar ein gesamteuropäisches
Ereignis, aber vor dieser Folie vollzog sich eigentlich eine Summe
nationaler Revolutionen. Die EU hat auf die Herausforderung des
Nationalismus eine eigene Antwort gefunden. Sie setzt auf
Staatenverbund und Kooperation - übrigens nicht allein auf dem
Gebiet des Marktes, sondern auch beim Aufbau von Demokratie und
Rechtsstaat. Die Krim-Krise setzt in der EU neue innere Bindekräfte
frei. Europa vertraut auf die Macht des Rechts. Putins Russland
vertraut auf das Recht des Stärkeren. Das ist der neue Wertekonflikt
in Europa.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 23.03.2014 - 16:30 Uhr
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