(ots) -
Die Bundesregierung ist nun seit rund drei Monaten im Amt und hat
bereits erste gesetzliche Maßnahmen gegen die pharmazeutische
Industrie in Kraft gesetzt, die es in sich haben. So bleibt unter
anderem das Preismoratorium ohne Inflationsausgleich bestehen, der
Basisabschlag erhöht sich für die meisten erstattungsfähigen
Arzneimittel auf sieben Prozent und statt Rabatten werden künftig
Preise auf AMNOG-Arzneimittel verhandelt. Die politische Botschaft
dahinter könnte kaum deutlicher sein: Die Pharmabranche soll trotz
anhaltender Milliardenüberschüsse in der GKV weiterhin finanziell zur
Ader gelassen werden. Zugleich streben die Regierungsparteien laut
Koalitionsvertrag einen "ressortübergreifenden Dialog" an mit dem
Ziel "den Standort für Produktion und Forschung zu stärken". Wenn die
Politik das wirklich ernst meint, dann sollte sie sich schnellstens
gemeinsam mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen, statt erst
gesetzliche Fakten zu schaffen und dann zu reden. Aber klar ist auch,
dass der Rahmen für den Austausch stimmen muss:
Wie muss ein Dialog aus Sicht des BPI aussehen, damit er Aussicht
auf Erfolg hat? Welche Punkte stehen dabei ganz oben auf der Agenda?
Und welche Partner müssen unbedingt mit im Boot sitzen?
Diesen und anderen drängenden Fragen widmet sich der BPI
anlässlich seines 23. Unternehmertages. Dabei soll es insbesondere
darum gehen, klar zu machen, dass die Stärkung von Produktion und
Forschung am Standort Deutschland nicht nur wirtschaftspolitische
sondern auch versorgungspolitische Antworten erfordert. Wir möchten
uns gern dazu und zu oben genannten Themen erklären und laden Sie
deshalb ein zu unserer
Pressekonferenz im Rahmen des BPI-Unternehmertages,
am 20. März 2014,
um 12.30 Uhr,
im Humboldt Carré,
Behrenstraße 42, 10117 Berlin Mitte.
Ihr Gesprächspartner ist:
- Dr. Bernd Wegener Vorsitzender Bundesverband der
Pharmazeutischen Industrie e. V.
Selbstverständlich sind Sie auch zum öffentlichen Teil des
BPI-Unternehmertages am 20. März 2014 von 10.00 bis 12.00 Uhr
herzlich eingeladen!
Für die Keynote Speech konnten wir hier gewinnen:
- Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit
(BMG)
Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen auf
beiliegendem Formular an.
Bei Rückfragen wählen Sie bitte: Tel. 030/27909-131. Oder schicken
Sie ein Fax 030/27909-362 bzw. eine E-Mail (jodenbach(at)bpi.de).
Pressekontakt:
Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach(at)bpi.de