WAZ: Hoffnungsträger. Kommentar von Walter Bau
(ots) - Die Wahl von Reinhard Marx war kein Selbstläufer -
der Mann aus München brauchte vier Wahlgänge, um die Mehrheit der
Bischöfe auf seine Seite zu ziehen. Der vom Konservativen zum
Reformer gewandelte Kardinal hat dort nicht nur Anhänger. Sei's drum:
Marx ist eine kluge Wahl. Er ist weit mehr als nur ein Vorsitzender
für den Übergang - das wäre auch weit unter seinem Anspruch. Und es
stehen reichlich Aufgaben an. Bald, womöglich schon nächste Woche,
wird es ernst im Fall Tebartz-van Elst. Beim heiklen Thema der
erneuten Heirat Geschiedener darf eine klare Positionierung der
Kirche nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die Ökumene braucht
dringend neue Impulse, gerade im Land der Reformation. Reinhard Marx
hat mit klaren Worten gleich am Tag seiner Wahl Hoffnungen geweckt -
daran wird er sich messen lassen müssen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.03.2014 - 19:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1031849
Anzahl Zeichen: 1088
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...