(ots) - Ehemalige Münchner Grünen-Chefin Sammüller-Gradl
ruft zur Beseitigung von AfD-Plakaten auf
Die Münchner Grünen-Politikerin Hannah Sammüller-Gradl hat auf
Twitter ein Foto eines beschädigten AfD-Plakats neben Mülltonnen
gepostet und dazu aufgerufen, AfD-Plakate ihrer "bestimmungsgemäßen
Nutzung in der Kreislaufwirtschaft" zuzuführen. Dies kann nur als
Aufforderung verstanden werden, Plakate der AfD zu zerstören und in
den Müll zu werfen. Die Alternative für Deutschland prüft deshalb
eine Strafanzeige gegen die frühere Münchner Grünen-Chefin.
Bernd Lucke, Bundessprecher der AfD, forderte die Grünen auf, sich
zum fairen demokratischen Wettbewerb zu bekennen: "Frau
Göring-Eckhard und Herr Anton Hofreiter müssen ihrer Basis klar
machen, dass Freiheit immer auch die Freiheit des Andersdenkenden
ist. Nach diesem Fehltritt erwarte ich von der grünen Parteiführung
einen öffentlichen Aufruf, dass kein Grüner sich an Plakaten anderer
Parteien vergreifen darf."
Der AfD-Landesvorsitzende und Münchner OB-Kandidat Andre Wächter
warf Sammüller-Grandl ein verfehltes Demokratie-Verständnis vor: "Wer
zur Vernichtung von Wahlplakaten der politischen Konkurrenz aufruft,
verstößt bewusst gegen die Regeln von Anstand und Demokratie. Er
begeht zudem eine Straftat." Wächter fordert die Münchner CSU auf zu
dem Vorfall Stellung zu beziehen. "Will die CSU mit Leuten mit solch
einem Demokratieverständnis nach der Kommunalwahl möglicherweise eine
Koalition eingehen? Ebenso wie viele andere Münchner kann ich die
Schwärmereien von OB-Kandidat Josef Schmid für die Grünen nicht
nachvollziehen."
Dieses respektlose Verhalten beweist, dass der bürgerliche
Anstrich, den sich die Grünen derzeit verleihen, doch nur Fassade
ist.
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Alternative für Deutschland
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