(ots) - Heute hat die Bundesregierung den 11.
Migrationsbericht veröffentlicht. Dazu erklärt der innen- und
rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Michael Frieser:
"Die heute vorgelegten Zahlen des 11. Migrationsberichts belegen
die Attraktivität des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts
Deutschland. Gerade bei der Zuwanderung Hochqualifizierter konnten
erneut deutliche Zuwächse um 40 Prozent verzeichnet werden. Besonders
wichtig ist auch die erneute Steigerung beim Zuzug von Forschern.
Deutschland wird damit immer mehr zu einem internationalen Hochschul-
und Wissenschaftsstandort, der für viele Lehrende aber auch
ausländische Studenten äußerst attraktiv ist. Besonders erfreulich
ist auch, dass die Zahl der ausländischen Absolventen, die nach ihrem
erfolgreichen Studium in Deutschland blei-ben um 15 Prozent gestiegen
ist. Sie stehen zukünftig mit ihrem Wissen und ihrer interkulturellen
Kompetenz dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Der Migrationsbericht zeigt: Die Anstrengungen für die Schaffung
einer Willkommenskultur und einer gesteuerten Zuwanderung von
Fachkräften in den letzten Jahren haben sich ausgezahlt. Allerdings
dokumentieren die hohen Zuwachszahlen aus Osteuropa auch, dass die
mit der Freizügigkeit verbundene Frage der Armutsmigration auch in
absehbarer Zeit nicht an Bedeutung verlieren wird. Schließlich
gehören Bulgarien und Rumänien hinter Polen weiterhin zu den beiden
Hauptherkunftsländern."
Hintergrund:
Mit dem 11. Migrationsbericht der Bundesregierung sollen möglichst
aktuelle, umfassende statistische Daten über die Migration in
Deutschland den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung zur
Verfügung gestellt werden. Der Bericht enthält neben allgemeinen
Informationen zur Bevölkerungswanderung auch einen europäischen
Ver-gleich zum Migrationsgeschehen und zur Zuwanderung von
Asylbewerbern.
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