WAZ: SPD dringt auf Regeln für Karenzzeit bei Politikern
(ots) - Im Fall Pofalla gerät die Große Koalition unter
Zugzwang, schon bald Regeln für den Wechsel von Regierungsmitgliedern
in die Wirtschaft vorzulegen. SPD-Fraktionsvize Eva Högl stellte eine
Vereinbarung noch im ersten Quartal in Aussicht. Es gebe
"Handlungsbedarf", erklärte Högl im Gespräch mit der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe).
Högl hält klare Regelungen für einen Wechsel von Politikern in die
Wirtschaft für unverzichtbar. "Es hilft allen", sagte sie. Sie denkt
aber weniger an Gesetze. Sie kann sich schwer eine Regelung
vorstellen, "die auf alle Fälle zutrifft". Man komme da schnell "in
den Bereich von Berufsverboten", gab sie zu bedenken. Högl schwebt
eine Selbstverpflichtung der Regierung vor, ein verbindlicher
Verhaltenskodex.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.01.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1002294
Anzahl Zeichen: 1041
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...