PresseKat - Digitalisierung: Jedes dritte Unternehmen nimmt IT-Risiken in Kauf

Digitalisierung: Jedes dritte Unternehmen nimmt IT-Risiken in Kauf

ID: 1509461

(ots) - Unternehmen in Deutschland treiben die
Digitalisierung voran und stellen dabei mitunter die IT-Sicherheit
hinten an. 32 Prozent der IT-Entscheider berichten, dass im eigenen
Unternehmen neue Technologien in Einzelfällen auch dann eingeführt
werden, wenn vorab noch nicht alle möglichen Sicherheitsrisiken
bekannt und bewertet sind. Das sind Ergebnisse der Studie
"Potenzialanalyse Digital Security" von Sopra Steria Consulting. Für
die Studie wurden im April 2017 insgesamt 205 IT-Entscheider aus
Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen branchenübergreifend unter
enormen Digitalisierungsdruck stehen. Banken müssen sich mit
Technologien wie Blockchain und Robo Advisory gegenüber Fintechs und
Neobanken behaupten. Die Industrie verteidigt ihre Marktstellung
durch eine vernetzte Produktion, und Energieversorger tüfteln an
neuen Geschäftsmodellen durch den Einsatz intelligenter Netze und
Stromzähler. Das führt dazu, dass Entscheider im Einzelfall digitale
Projekte absegnen, ohne vorher alle Sicherheitsrisiken zu kennen.
"Die IT-Entscheider wissen, dass sie die Entwicklung einer neuen App
oder die Einführung einer Software nicht pauschal aufhalten dürfen.
Das widerspricht den Erwartungen des Marktes an Agilität", sagt Dr.
Gerald Spiegel, Leiter Information Security Solutions bei Sopra
Steria Consulting.

IT-Sicherheit und schnelle Produktentwicklung konkurrieren immer
stärker

Umso wichtiger werden IT-Sicherheitsstrategien, die Cyber-Risiken
wie WannaCry und Petya begegnen und dennoch die Geschwindigkeit einer
digitalisierten Wirtschaft ermöglichen. "Wichtig ist, eine
differenzierte Sicherheitsstrategie zu verfolgen. Der Umfang der im
Rahmen einer Risikoanalyse ermittelten Maßnahmen hängt unter anderem
vom möglichen Schaden ab, von der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs




sowie von der Wirksamkeit der Maßnahmen und der Dauer der Umsetzung",
sagt Gerald Spiegel. Die Unternehmen in Deutschland sind hier noch
auf der Suche nach der richtigen Balance zwischen Risikobereitschaft
bei Innovationen und der Sicherheit der betriebenen Lösung. Die
Mehrheit startet Digitalprojekte und versucht, während der Umsetzung
mögliche Sicherheitsrisiken zu adressieren.

In fast jedem zweiten Unternehmen (49 Prozent) muss vor
Fertigstellung einer IT-Anwendung ein Sicherheitskonzept vorliegen.
Elf Prozent der Entscheider geben an, dass die
IT-Sicherheitsstrategien erst nach der Einführung einer App oder
anderen Technologie erarbeitet werden. In der Automobil- und
Energiebranche sowie der öffentlichen Verwaltung hat die Sicherheit
am häufigsten Vorrang vor der schnellen Markteinführung. Jeder zweite
Entscheider in dieser Branche gibt an, dass IT-Projekte nur gestartet
werden dürfen, wenn Schutzbedarfsanalyse, Risikobewertung und
Abwehrmaßnahmen vorliegen.

IT-Risikoanalyse häufig Handarbeit

Darüber hinaus gewinnen automatisierte Sicherheitsverfahren an
Bedeutung. Die Erstellung von IT-Sicherheitskonzepten ist heute in
der Mehrheit der Unternehmen Handarbeit und erfolgt aufgrund
fehlender Ressourcen oft rudimentär. "Das Tempo für das Erkennen und
Schließen realer und potenzieller Einfallstore für Cyberattacken muss
sich dem der Digitalisierung stärker anpassen. Es braucht so etwas
wie eine agile IT-Risikoaufklärung, die laufend mit Daten gefüttert,
selbstständig IT-Sicherheitskonzepte und -maßnahmen für neue
Technologien erstellt", so Gerald Spiegel von Sopra Steria
Consulting.

Links:
Zur Potenzialanalyse "Digital Security": https://goo.gl/Dxw2Gj
Zum Managementkompass Cyber Security: https://goo.gl/wyHxci
Zur Infografik Cyber Security: https://goo.gl/GDqt2Q

Ãœber die Studie:

Für die "Potenzialanalyse Digital Security" wurden im Auftrag von
Sopra Steria Consulting im April 2017 mehr als 200 (n=205)
IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aus den Branchen
Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister,
Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe,
Telekommunikation und Medien, Öffentliche Verwaltung befragt.
Explizit ausgeschlossen wurden Beratungsunternehmen und Anbieter von
IT-Lösungen.

Ãœber Sopra Steria Consulting (www.soprasteria.de)

Sopra Steria Consulting zählt heute zu den Top Business
Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender
europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria
eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am
Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung,
Infrastrukturmanagement und Business Process Services. Unternehmen
und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra Steria, komplexe
Transformationsvorhaben, die geschäftskritische Herausforderungen
adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im Zusammenspiel von Qualität,
Leistung, Mehrwert und Innovation befähigt Sopra Steria seine Kunden,
Informationstechnologien optimal zu nutzen. Mit mehr als 40.000
Mitarbeitern in über 20 Ländern erzielte Sopra Steria 2016 einen
Umsatz in Höhe von 3,7 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext
Paris (Compartment A) - ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter
www.soprasteria.de/newsroom



Pressekontakt:
Sopra Steria Consulting:
Nils Ritter
Tel.: +49 (0) 40 22703-8801
E-Mail: nils.ritter(at)soprasteria.com

Faktor 3:
Eva Klein
Tel. +49 (0) 40 679446-6174
E-Mail: e.klein(at)faktor3.de

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Datum: 11.07.2017 - 09:30 Uhr
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