PresseKat - Hohe Kosten, geringer Nutzen – seit fünf Jahren informiert der IGeL-Monitor

Hohe Kosten, geringer Nutzen – seit fünf Jahren informiert der IGeL-Monitor

ID: 1464194

Bochum: Darf es noch ein bisschen mehr sein? An diese Frage fühlen sich gelegentlich Versicherte erinnert, wenn ihnen in der Arztpraxis Zusatzleistungen angeboten werden. Individuelle Gesundheitsleistungen – kurz IGeL – gibt es in großer Zahl. Der Nutzen solcher Zusatzleistungen ist umstritten und die Form, in der sie Patienten angeboten werden, manchmal fragwürdig. Unbestritten ist jedoch, dass IGeL von den Versicherten selbst zu zahlen sind.

(firmenpresse) - 82 Prozent der Versicherten kennen Individuelle Gesundheitsleistungen, und jeder zweite, dem sie beim Arztbesuch angeboten werden, nutzt sie. Das stellte der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen (MDS) in einer Untersuchung fest. Eine hohe Quote, die auch dem Verkaufstalent manches Mediziners geschuldet ist. Seit Jahren bewertet der MDS außerdem Nutzen und Schaden von IGeL – aktuell das Vorsorge-EKG und die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) bei Menschen ohne Atembeschwerden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden unter anderem im IGeL-Monitor veröffentlicht, einer Internetplattform, die es jetzt seit fünf Jahren gibt. Das zusammenfassende Urteil des MDS: Die Schaden-Nutzen-Bilanz der bisher beurteilten IGeL fällt eher negativ aus.

„Jeder Patient muss sich selbst entscheiden, ob er eine IGeL-Leistung in Anspruch nehmen will oder nicht. Dabei darf er nicht unter Druck gesetzt werden. Der Arzt muss seinen Patienten sachlich aufklären. Eine Arzt-Patienten-Information darf nicht zu einer Verkaufsveranstaltung werden“, appelliert Reinhard Brücker an den mündigen Patienten und verantwortungsvollen Arzt gleichermaßen und warnt: „Darüber hinaus sollten Ärzte sich fragen, ob eine IGeL-Inflation für das System der gesetzlichen Krankenversicherung nicht insgesamt fragwürdig ist. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich und werden daher von den Kassen bezahlt. Es wäre fatal, wenn durch IGeL der Eindruck entstünde, man bekäme eine bessere Versorgung, weil man für Leistungen privat bezahlt.“

Informationen zu den bewerteten IGeL-Leistungen unter www.IGeL-Monitor.de
VIACTIV-Versicherte können außerdem das kostenlose telefonische Beratungsangebot der Krankenkasse nutzen 0800 1405541 22090.



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Ãœber die VIACTIV Krankenkasse:
Die VIACTIV betreut mit etwa 1.500 Mitarbeitern bundesweit an über 60 Standorten ca. 730.000 Versicherte und 110.000 Firmenkunden, Vertragspartner und Leistungserbringer. Damit ist sie eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Hauptsitz ist Bochum (NRW).
VIACTIV ist hervorgegangen aus Fusionen der Betriebskrankenkassen namhafter Betriebe: u.a. Krupp, Mannesmann, Opel, Dräger, Evonik, LWL, Werften in Rostock und Wismar.



Leseranfragen:

VIACTIV Krankenkasse
Dietrich Hilje
Universitätsstraße 43
44789 Bochum
Tel.: 0172 3864 318



PresseKontakt / Agentur:

VIACTIV Krankenkasse
Dietrich Hilje
Universitätsstraße 43
44789 Bochum
Tel.: 0172 3864 318



drucken  als PDF  an Freund senden  Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts! Die Wohlfühlformel zum Welttag des Glücks
Bereitgestellt von Benutzer: Hilje
Datum: 07.03.2017 - 10:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1464194
Anzahl Zeichen: 2273

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dietrich Hilje
Stadt:

Bochum


Telefon: 0172 3864 318

Kategorie:

Prävention


Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hohe Kosten, geringer Nutzen – seit fünf Jahren informiert der IGeL-Monitor"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

VIACTIV Krankenkasse (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Frische Luft für frische Köpfe ...

Frische Luft ist in jedem Raum, in dem sich Menschen aufhalten, wichtig - ob am Arbeitsplatz oder zu Hause. Denn mit der Atmung wandeln Menschen Sauerstoff in Kohlendioxid. Zusätzlich geben Möbel, Bodenbeläge und Co. chemische Stoffe an die Raumlu ...

Zeitumstellung braucht Zeit ...

Wer hat an der Uhr gedreht? Das werden sich am letzten Wochenende im Oktober wieder viele Menschen fragen. Denn in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober wird von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt. Eine Stunde länger ist die Nacht dann. Das k ...

Aufgalopp zur Grippesaison 2017/2018 ...

Wie die aktuelle Grippesaison verlaufen wird, kann zurzeit niemand vorhersehen. Wie jedes Jahr um diese Zeit steigen die Fallzahlen für Grippe- und grippeähnliche Erkrankungen an. Aktuell bewegen sich die Zahlen im normalen Rahmen. Ob das so bleibe ...

Alle Meldungen von VIACTIV Krankenkasse