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Lausitzer Rundschau: Ein Knochenjob, der besser bezahlt werden muss

Zu: Die Polizei und dieÃœberstunden

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(ots) - Polizisten baden das aus, was andere ihnen in den
vergangenen Jahren eingebrockt haben. Auch die Politik mit ihren
Spardiktaten - trotz immer mehr Aufgaben, trotz einer verschärften
Sicherheitslage. So überrascht es nicht, wenn die Polizeigewerkschaft
jetzt beklagt, dass die rund 290 000 Beamten bei Bund und Ländern im
vergangenen Jahr 22 Millionen Ãœberstunden leisten mussten. Ein neuer
Rekord. Ohnehin haben Polizeibeamte einen Knochenjob. Einst wurden
sie fast liebevoll "Schutzmann" oder "Freund und Helfer" genannt,
heute sind sie oft nur noch die Prügelknaben der Nation. So hat die
Zahl der Ãœbergriffe auf Beamte stark zugenommen, und Hemmschwellen
sind gesunken. Dass deswegen die Unzufriedenheit bei der Polizei
insgesamt groß ist, liegt auf der Hand. Gleichwohl gibt es bei den
Bürgern ebenso viel Frust. Das Sicherheitsgefühl der Menschen hat
sich auch deshalb rapide verschlechtert, weil Polizisten fehlen. Bei
manchen Delikten, etwa der Einbruchskriminalität, wirken sie
machtlos, bei anderen kommen sie nicht mal mehr an den Einsatzort.
Das ist die andere Seite der Medaille. Der jahrelange Raubbau beim
Personal der Polizei hat für alle dramatische Folgen. Inzwischen weiß
die Politik jedoch, dass eine Wende dringend nötig ist. Sie ist beim
Bund und in den meisten Ländern eingeleitet. Allerdings wird noch
viel Zeit ins Land gehen, bis wirklich mehr einsatzfähiges Personal
vorhanden sein wird. Außerdem steht auch die Polizei im Wettbewerb um
die besten Köpfe - mit der Bundeswehr, mit anderen Behörden und mit
der Wirtschaft. Wer also mehr Beamte will, damit endlich weniger
Überstunden anfallen, muss nicht nur für gute Ausrüstung und
Ausbildung sorgen, sondern noch etwas anderes tun: Polizisten endlich
besser bezahlen.



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Datum: 31.01.2017 - 21:36 Uhr
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