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Erstes Smartphone zum Schulwechsel: Tipps für Eltern und Kinder

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Worauf Eltern achten sollten, wenn Kinder das mobile Internet entdecken - Sicherheit, passende Tarife und robuste Geräte

(firmenpresse) - Heidelberg. Wenn die Kinder in wenigen Tagen aus der Schule zurückkehren und erzählen, dass sich alle neuen Freunde über WhatsApp verständigen und jeder Klassenkamerad mit einem eigenen Modell mobil surft, müssen Eltern entscheiden: Bekommt mein Kind sein erstes Smartphone? Das unabhängige Verbraucherportal Verivox gibt Tipps zur Auswahl des richtigen Modells und Tarifs sowie zu sinnvollen Verhaltens- und Schutzmaßnahmen. Dabei sind gemeinsame Absprachen unabdingbar.

Bunt, robust und einfach zu bedienen - das richtige Smartphone finden

Doch welche Geräte sind überhaupt für Kinder geeignet? Ein hochpreisiges Highend-Modell sicher nicht. Empfehlenswert wäre ein robustes Smartphone mit einer langen Akkulaufzeit. Bei Kindern besonders beliebt sind bunte Modelle, die mit einer neuen Handyschale ein anderes Äußeres erhalten - so gibt es Styling und Schutz in einem.

Passende Tarife schon für unter 10 Euro

Nach der Auswahl des Smartphones bleibt die Frage nach dem richtigen Tarif. Kostenkontrolle ist dabei das höchste Gebot - und kann am einfachsten durch ein Prepaid-Angebot erfolgen: Man lädt ein Guthaben auf, das man dann abtelefoniert. Die Tarife der Handy-Discounter punkten zudem mit niedrigen Preisen, dem Verzicht auf einen Mindestumsatz und der Möglichkeit, zum Monatsende zu kündigen. Gerade wer selten telefoniert und nicht viel mehr Datenvolumen braucht, als die Nutzung von WhatsApp benötigt, ist mit Prepaid-Angeboten gut beraten. "Einen passenden Tarif werden Eltern schon für unter 10 Euro im Monat finden - viel mehr muss man gar nicht ausgeben", sagt Verivox-Telekommunikationsexperte Sven Ehrmann. Von speziellen Handytarifen für Kinder rät Ehrmann dagegen ab - oft sind hier die Minutenpreise sogar besonders hoch.





Verantwortung bei der Handynutzung lernen

Weiterhin wird Eltern empfohlen, ihre Kinder nicht nur über die Kosten der Handynutzung aufzuklären, sondern die Sprösslinge auch daran zu beteiligen - entscheidend ist hier das Prinzip, nicht der Betrag. Sinnvolle Verhaltensregeln sollten gemeinsam besprochen werden - zum Beispiel, wann das Smartphone zur Seite gelegt werden soll. Wichtig und gleich in mehreren Belangen relevant ist außerdem das Thema Sicherheit. Kindern sollten zum einen die potenziell gefährlichen Situationen, denen sie sich beispielsweise beim Chatten aussetzen, bewusst sein. Darüber hinaus rät Ehrmann: "Smartphones sollten ebenso wie jedes andere internetfähige Gerät mit geeigneten Schutzmechanismen versehen werden." Verivox hat einige effektive Möglichkeiten dazu aufgelistet.

Fünf Tipps, wie Sie Kinderhandys richtig schützen

1) Richten Sie Virenscanner, Firewall und auch einen Passwortschutz ein, um Fremden den Zugriff auf das Gerät zu erschweren.

2) Nutzen Sie eine spezielle Kindersicherung, die etwa per App installiert wird. Diese kann Einkäufe in den Stores und das Installieren oder Nutzen bestimmter Apps verhindern, ungeeignete Websites über eine "Blacklist" sperren und begrenzte Nutzungszeiten des Internets einrichten.

3) Ein kindersicherer Browser kann ganz gezielt Internetseiten erlauben oder verbieten.
4) Kostenfallen wie Klingelton-Abonnements, In-App-Käufe oder Voting-Hotlines sollten direkt beim Handyanbieter gesperrt werden.

5) Experten empfehlen, Bluetooth zu deaktivieren, um eine unkontrollierte Übertragung von Inhalten zu verhindern. Auch die Standortübertragung kann ausgeschaltet werden. So bleibt der Aufenthaltsort Ihres Kindes verschlüsselt und es kann kein Bewegungsprofil erstellt werden.

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Datum: 22.08.2014 - 12:05 Uhr
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