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Einführung von Materialflusslösungen in Produktionshallen mit engen Bereichen - Ein Blick auf die Flughafenlogistik liefert interessante Ansätze

ID: 1025942

Routenzüge gelten als zuverlässige und effiziente Materialflusslösungen. Doch was ist bei der Einführung zu beachten? Wie gelingt die Umstellung schnell und effizient? Welche Potenziale gibt es, bestehende Routenzug-Lösungen zu optimieren? Methoden aus dem Bereich Flughafenlogistik zeigen innovative Wege für die Produktionslogistik auf.

(firmenpresse) - Routenzug-System oder nicht? Das ist hier die Frage

Umsetzung und reibungsloser Betrieb moderner Produktions- und Materialflusslösungen ist eine logistische Meisterleistung. Rohmaterial und Leergut müssen just in time oder just in sequence in die Produktionslinien eingebracht, Fertigware und Rückstände abtransportiert werden. Jede Sekunde zählt.

Rene Kühne von Kühne Management empfiehlt seinen Kunden sehr häufig den Einsatz von hochleistungsfähigen Routenzügen: "Im Gegensatz zu computergesteuerten Automatikkomponenten sind Routenzüge nicht auf teure Updates von Hard- oder Software angewiesen. Gabelstapler übertrumpfen sie in Sachen Schnelligkeit und Flexibilität".

"Die Erfahrung hat gezeigt, dass Routenzüge gerade in kleinen Hallen ihr Potenzial gegenüber Gabelstaplern ausspielen. Sie kommen mit schmäleren Fahrwegen aus. Potenzielle Unfallursachen wie Rückwärtsfahren oder Rangieren mit Staplerzinken entfallen. Der Routenzug benötigt weniger Zeit, um Materialien vom Lager an die Linie zu bringen und verbraucht weniger Energie.", erklärt Herr Kühne. "Ob der Umstieg lohnt, hängt natürlich auch noch von anderen Faktoren ab. Die Maßnahme muss im Einzelfall genau abgewägt werden", fügt er hinzu.

Routenzug ist nicht gleich Routenzug. Hat sich ein Unternehmen einmal für den Wechsel entschieden, geht es nun darum, das System so einzuführen dass es sein volles Potenzial entfalten kann.



Flughafenlogistik als bewährtes Modell für die Einführung von Routenzug-Systemen

Auf Flughäfen gelten strenge Bestimmungen für Bodenmarkierungen. Die Vorkehrungen werden nicht ohne Grund getroffen, denn sie dienen nicht nur der Orientierung sondern auch der Unfallvermeidung.

Markierungen finden sich auf den Landebahnen sowie im Bereich zur Beladung, Entladung und Wartung von Flugzeugen, dem so genannten Vorfeld. Das Logistiklayout bezieht sich auf Roll-Leitlinien für Flugzeuge, die eine Verlängerung von Mittellinienmarkierungen darstellen. Weitere Markierungen wie z.B. die Ränder von Luftfahrzeug-Abstellpositionen, Sperrflächen im Schwenkbereich von Rangierobjekten sowie Ränder von Geräteabstellflächen sorgen für reibungslose und sichere Prozesse. Zur kontinuierlichen Belieferung der Flugzeuge werden „Fahrzeuglinien“ eingerichtet.








Regeln zur Umsetzung eines Routenzugsystems auf engem Raum

Ãœbertragen auf das Logistiklayout in Produktionshallen mit engen Bereichen lassen sich analog zur Flughafenlogistik einfache und wirkungsvolle Regeln ableiten.

1. Der Routenzug wird als wichtiges Zentrum der Produktion gesehen:

Die Bodenmarkierungen für Routenzüge werden nicht wie „Fahrzeuglinien“ für Lieferfahrzeuge behandelt, sondern analog zu denen des Flugzeugs selbst.

2. Vorgefertigte Mittellinienmarkierungen werden für Routenzüge eingerichtet:

Bei Flugzeugen läuft die Mittellinienmarkierung immer zwischen den Beinen des sitzenden Flugkapitäns. Da er die rechte und linke Flanke des Flugzeugs nicht sehen kann wird so gewährleistet, dass sich das Flugzeug immer auf der vorgegebenen Linie befindet.

Die vorgefertigten Mittellinienmarkierungen bei Routenzügen sorgen für höhere Sicherheit im laufenden Betrieb. Wenn sich das Fahrzeug immer auf der Mittellinie befindet, sinkt die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass Tore, Wände oder Anlagen beschädigt werden bzw. Unfälle passieren.

3. Routenoptimierungen werden analog zu den Markierungen in Vorfeld durchgeführt

Zu den Routenoptimierungen gehören Planung, Erprobung und Optimierung der Randbereiche von Routenwegen und Routenzug-Abstellpositionen. Auch Sperrflächen im Schwenkbereich von Rangierobjekten sowie Ränder von Geräteabstellflächen sollten bedacht werden. Zusätzlich müssen Einbahnrouten und Ausholkurven in das Layoutkonzept mit einbezogen werden. Gerade bei einer großen Anzahl von Fahrzeugen, bewirken Routenoptimierungen nach dem Vorbild der Flughafenlogistik eine sichere und zielgenaue Einführung und Optimierung von Routenzug-Systemen.

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Seit 15 Jahren ist Kühne Management weltweit im Bereich Automobil- und Anlagenbau tätig.

Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Lean Management, Supply Chain Management, Personalorganisation sowie Schulung und Weiterbildung.

Die Vorgehensweise von Kühne Management ist geprägt von Pragmatismus und Erfahrungswissen. Die einfache und schnelle Realisierbarkeit von Konzepten steht an erster Stelle. Die Beurteilung der Machbarkeit von Konzepten zusammen mit den Mitarbeitern auf dem Shopfloor spielt daher im Beratungsansatz von Kühne Management eine zentrale Rolle.

Ein weiterer Aspekt, auf den Kühne Management besonderen Wert legt, ist eine für alle im Prozess beteiligten Personen gut verständliche, hierarchieübergreifende Kommunikation. Von der Beratung bis hin zu Interimslösungen bietet Kühne Management eines auf die Bedarfe von großen Unternehmen zugeschnittenes Dienstleistungsspektrum.



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Datum: 27.02.2014 - 22:32 Uhr
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