Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu "Made in Germany": Mut zum Besonderen von Christine Hochreiter
(ots) - Die (Polster-)Möbelindustrie in Nordbayern hat
eine lange Geschichte. Und sie gibt noch heute tausenden Menschen
Lohn und Brot. Doch wie in anderen traditionsreichen Branchen sind
viele Stellen in der Produktion längst in das kostengünstigere
Ausland abgewandert. Wer eine neue Couch kauft, macht sich selten
Gedanken darüber, wo und wie diese gefertigt worden ist. Zum Teil mag
dies auch daran liegen, dass die Hersteller es in der Vergangenheit
versäumt haben, ein Qualitätssiegel "made in Germany" entsprechend
offensiv und plakativ ins Blickfeld zu rücken. In der Vertretung
ihrer Interessen werden sie vom Handel nicht immer ausreichend
unterstützt. Gerade in den Häusern der Möbelgiganten fühlen sich die
(potenziellen) Käufer inmitten von unübersichtlichen Wohnlandschaften
oft alleingelassen. Daher greifen die Hersteller nun verstärkt zur
Selbsthilfe: Sie richten Showrooms ein, in denen sich auch Endkunden
informieren können, oder schaffen Akademien zur Schulung der
Verkäufer. Ihr Ziel ist es, die breite Palette an guten Ideen und
Innovationen vorzustellen. Denn: Wie im Bekleidungsbereich fehlt es
dem Handel oft am Mut zum Außergewöhnlichen. Doch gerade das ist
immer ein gutes Kaufargument.
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Datum: 13.10.2013 - 21:33 Uhr
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