Westdeutsche Zeitung: Ungebremst
Ein Kommentar von Lothar Leuschen
(ots) - Wieder ein Haushalt und wieder ein
Finanzminister, der ankündigt, alles besser zu machen denn je. Und
was geschieht? Deutschland hat für das laufende Jahr gut 25
Milliarden Euro neue Schulden gemacht, es nimmt 2014 voraussichtlich
mehr als sechs Milliarden Euro auf. Gleichzeitig sind die Zinsen
niedrig wie nie, sprudeln die Steuerquellen - und bleiben die
öffentlichen Haushalte auf einem Schuldenberg von 2000 Milliarden
Euro sitzen. Das ist bedrückend. Deshalb lösen Wahlversprechen keine
Jubelstürme mehr aus.
Bund und Länder haben sich ab 2016 eine Schuldenbremse auferlegt
und rasen mit Vollgas in die Miesen. Das wirft die Frage auf, ob
Deutschlands Politiker überhaupt noch zu bremsen sind.
Pressekontakt:
Westdeutsche Zeitung
Nachrichtenredaktion
Telefon: 0211/ 8382-2370
redaktion.nachrichten(at)wz.de
www.wz-newsline.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.06.2013 - 18:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 898682
Anzahl Zeichen: 1026
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es nimmt schon Wunder, dass manche Politiker
immer noch versuchen, aus wichtigen, grundlegenden und zumeist auch
langwierigen Debatten kurzfristig politisches Kapital zu schlagen. In
der Integrationsdebatte ist diesmal CSU-Chef und Ministerpräside ...
Auch wenn Helmut Kohl wiederum leer ausging Hut
ab vor dem Mut zu dieser Wahl
Martin Vogler
Im Internet kursiert eine ironisch-bissige Frage: Wann war
eigentlich das letzte Jahr, in dem Helmut Kohl nicht für den
Friedensnobelpreis nominier ...
Es ist nur wenige Monate her, dass in den USA
Ökonomen und andere sogenannte Experten noch den Untergang des Euro
voraussagten. Gegenüber dem Dollar sei bald mit Parität zu rechnen,
meinten sie. Die Talfahrt werde sich dann weiter fortsetzen un ...