Weser-Kurier: Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 15. Mai den Demografiegipfel
(ots) - Die Kanzlerin ist Berufsoptimistin. In jeder
Herausforderung sieht sie eine Chance. Doch Angela Merkel macht es
sich zu einfach, wenn sie kurzerhand den demografischen Wandel
umdeutet zu einem Markt der Perspektiven. In den knapp vier Jahren
ihrer Regierungszeit hat sie beim Mega-Thema Demografie wenig, viel
zu wenig zustande gebracht. Doch die Politik alleine kann die
Probleme des demografischen Wandels ohnehin nicht lösen - dazu
braucht es alle Gruppen der Gesellschaft. Allen voran sind die
Arbeitgeber gefragt, die sich bisher gerne hinter der Politik
versteckt haben. Sie müssen eigene Konzepte entwickeln, um zum
Beispiel dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen.
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Datum: 14.05.2013 - 20:41 Uhr
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