(ots) - Obwohl sich die Rahmenbedingungen verschlechtert
haben, liegt der Industriegase-Konzern Linde einmal mehr auf
Rekordkurs: Alleine von Juli bis September dieses Jahres setzte der
Dax-Konzern insgesamt 3,9 Milliarden Euro um und damit gut 13 Prozent
mehr als vor Jahresfrist. Die Börse reagierte begeistert. Trotzdem
kündigte Linde-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reitzle kürzlich ein
Sparprogramm an, bei dem auch Stellen abgebaut werden könnten. So
wollen die Münchner in den kommenden vier Jahren bis zu 900 Millionen
Euro einsparen. Zurzeit hat Linde weltweit knapp 62.000 Mitarbeiter.
Der frühere BMW- und Ford-Vorstand Reitzle steht seit 2003 an der
Spitze der Linde AG. Seither hat sich der Unternehmenswert
verneunfacht. Ob er nach Ablauf seines Vertrages im Mai 2014
weitermachen oder in den Aufsichtsrat wechseln will, ließ der
63-Jährige bislang offen. "Mir macht meine Arbeit nach wie vor riesig
Spaß", sagte er kürzlich in der Presse. Vor drei Jahren übernahm
Reitzle zusätzlich den Aufsichtsratsvorsitz des Autozulieferers
Continental, der seit 2012 wieder Dax-notiert ist.
Privat gilt der Vater zweier erwachsener Töchter als
hervorragender Golfer.
Sigmund Gottlieb und Marc Beise sprechen im FORUM MANAGER mit dem
Linde-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Reitzle über die
Konjunkturflaute, die Zukunft des Konzerns und seinen eigenen
Lebensweg.
Wiederholung am Sonntag, 9. Dezember 2012, 17.00 Uhr. Das FORUM
MANAGER ist eine Kooperation von PHOENIX und Süddeutscher Zeitung.
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