Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Beschneidung von Jungen
(ots) - Glaube ist nicht verhandelbar. Aber wie er
praktiziert wird, das wandelt sich im Lauf der Zeit. Mit kleinen
Schritten wird man daher am besten zum Ziel kommen. Der Staat könnte
als Erstes medizinische Mindeststandards festlegen. Er könnte das
Gespräch suchen, Aufklärungsarbeit leisten. Unaufgeregt, aber auch
unnachgiebig. Jeder Mensch hat unveräußerliche Rechte, die auch nicht
im Namen einer Religion verletzt werden dürfen. Sich nur auf seinen
Glauben zu berufen darf nicht ausreichen, wenn es um körperliche
Eingriffe geht. Glauben allein reicht nicht.
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Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 - 7110
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Datum: 26.06.2012 - 20:42 Uhr
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