(ots) - Klimawandel und Umweltschäden bedrohen die
Zukunft von Millionen Kindern. Deshalb ruft das Kinderhilfswerk terre
des hommes anlässlich des Internationalen Tages der Erde am 22. April
zu einer ökologischen Wende auf. »Beim UN-Gipfel für nachhaltige
Entwicklung in Rio de Janeiro im Juni müssen ernsthaft die Weichen in
Richtung Nachhaltigkeit gestellt werden«, erklärte Danuta Sacher,
Vorstandsvorsitzende von terre des hommes. »Denn Umweltschutz hat
auch eine entscheidende soziale Dimension: Es sind die Kinder in
armen Ländern, die am meisten leiden, wenn die Natur zerstört, die
Nahrung durch Pestizide vergiftet und das Trinkwasser durch
Schwermetalle verschmutzt wird.«
Die Kinderrechte auf Gesundheit und positive Lebensperspektiven
sind nur in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Darauf macht der
diesjährige Tag der Erde aufmerksam. Unter dem Motto Zukunft säen für
die Kinder unserer Erde finden bundesweit Aktionen statt. »Auf
unserer zentralen Veranstaltung in Berlin auf dem Potsdamer Platz
werden Aktivisten unserer lokalen Gruppen und Jugendteams
großformatige Stoffbanner mit Botschaften an die Bundesregierung für
den UN-Gipfel in Rio präsentieren«, so Danuta Sacher. »Dazu zählt
auch die Forderung, dass sich Deutschland auf dem Rio-Gipfel für die
Schaffung von Ombudsstellen stark macht. Diese Ombudsstellen sollen
auf internationaler, nationaler und auch auf kommunaler Ebene dafür
sorgen, dass bei politischen Weichenstellungen die Interessen der
Kinder heute, aber auch die zukünftiger Generationen berücksichtigt
werden.«
Die Aktion Zukunft säen ist Teil der Kampagne Kinder haften für
ihre Eltern, mit der terre des hommes sich für ökologische
Kinderrechte engagiert. Mit zahlreichen Programmen in Lateinamerika,
Asien und Afrika sorgen Projektpartner von terre des hommes dafür,
dass Kinder Zugang zu gesunder Nahrung, sauberem Wasser und
ärztlicher Versorgung erhalten. In Bolivien lernen Schüler, wie
Pflanzen ohne Pestizideinsatz angebaut werden;auf den Philippinen
werden einheimische Völker in ihrem Widerstand gegen internationale
Konzerne unterstützt, die die Mangrovenwälder abholzen, in Nicaragua
erhalten Jugendliche eine Ausbildung als Öko-Agrartechniker.
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Wolf-Christian Ramm,
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