Westdeutsche Zeitung: Stellenabbau bei Eon
Ein Kommentar von Ingo Faust
(ots) - Auch nach der Konkretisierung der Abbaupläne
für das Personal an den vier deutschen Standorten bleibt vieles
nebulös. Das Sparprogramm Eon 2.0 ist wohl anders als bei
Dax-Konzernen sonst üblich aufgestellt worden. Zuerst wurden 1,5
Milliarden Euro als jährliche Einsparung festgelegt. Danach wurde das
Sparziel in Mitarbeiter umgerechnet, früh öffentlich gemacht und erst
spät mit den Betriebsräten verhandelt.
So geht es eigentlich nicht. Es zeigt sich allerdings auch, dass
Eon von der Vergangenheit her wenig Erfahrung mit Personalabbau und
mehr mit Mitarbeiteraufbau hatte. Künftig aber die Mitarbeiter und
ganze Konzernteile wie Schachfiguren auf einer Deutschlandkarte hin
und her zu schieben, zeigt keine neue Strategie. Vielleicht wird ja
darauf gesetzt, dass viele einen Umzug verweigern.
Pressekontakt:
Westdeutsche Zeitung
Nachrichtenredaktion
Telefon: 0211/ 8382-2370
redaktion.nachrichten(at)westdeutsche-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.11.2011 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 525437
Anzahl Zeichen: 1080
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westdeutsche Zeitung: Stellenabbau bei Eon
Ein Kommentar von Ingo Faust"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Es nimmt schon Wunder, dass manche Politiker
immer noch versuchen, aus wichtigen, grundlegenden und zumeist auch
langwierigen Debatten kurzfristig politisches Kapital zu schlagen. In
der Integrationsdebatte ist diesmal CSU-Chef und Ministerpräside ...
Auch wenn Helmut Kohl wiederum leer ausging Hut
ab vor dem Mut zu dieser Wahl
Martin Vogler
Im Internet kursiert eine ironisch-bissige Frage: Wann war
eigentlich das letzte Jahr, in dem Helmut Kohl nicht für den
Friedensnobelpreis nominier ...
Es ist nur wenige Monate her, dass in den USA
Ökonomen und andere sogenannte Experten noch den Untergang des Euro
voraussagten. Gegenüber dem Dollar sei bald mit Parität zu rechnen,
meinten sie. Die Talfahrt werde sich dann weiter fortsetzen un ...