(ots) - Datenpannen und Hackerangriffe: Apple,
Sony, TomTom, Wikileaks
IIR Technology Konferenz: Risikofaktor IT: Bedrohung, Lösung und
Haftung für IT- und Unternehmenssicherheit" 23. und 24. Mai 2011 |
Köln | Renaissance Köln Hotel www.iir.de/risikofaktor-it
Köln/Düsseldorf. 10. Mai 2011. Daten von Millionen Sony-Kunden
frei verfügbar im Internet, Sicherheitslücken beim iPhone und iPad,
Datenweitergabe bei TomTom und umfangreiche Hackerangriffe, um das
Vorgehen gegen Wikileaks zu rächen: Diese Pannen rief die
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf den
Plan, die sich in der weiteren Unterstützung der Stiftung Datenschutz
bestärkt sieht. Die Organisation soll künftig Datenschutz-Gütesiegel
an Produkte vergeben. Auch der Sprecher des Chaos Computer Club Frank
Rieger erklärt im Interview mit der taz: "Die aktuelle deutsche
Datenschutzgesetzgebung muss dringend reformiert und ans
Internet-Zeitalter angepasst werden. Dabei sind einige Grundsätze -
etwa die Datensparsamkeit und die Zweckbindung von Datenspeicherung -
sicherlich bewahrenswert. Datenschutz und Privatsphären-Bewahrung
müssen dringend ohne das verstaubte und realitätsferne
Großrechner-Prozesslistendenken der aktuellen Gesetze verankert
werden." (taz.de, 2. Mai 2011).
Warum es aber keine absolute Sicherheit geben kann und wie man
damit umgeht, erläutert der IT-Experte Rieger auf der IIR Technology
Konferenz "Risikofaktor IT: Bedrohung, Lösung und Haftung für IT- und
Unternehmenssicherheit", die am 23. und 24. Mai in Köln stattfindet.
Auch die Cloud gerät ins Visier der IT-Sicherheit, nicht zuletzt
wegen des Server-Ausfalls bei Amazon, wo Kunden-Daten unwiderruflich
verloren gingen. George Reese, CTO des Tool-Herstellers enStratus,
bloggte noch in der Ausfallwoche: "Zusammengefasst: Wenn Ihr System
in dieser Woche nicht funktionierte, liegt die Schuld nicht bei
Amazon." Weiter sagt er: "Entweder Sie glauben, dass ein Ausfall der
Cloud ein akzeptables Risiko darstellt, oder Sie haben das
Cloud-Computing-Modell von Amazon nicht verstanden." (mehr dazu hier:
http://oreil.ly/reese_amazon). Über Sicherheitsrisiken in
Cloud-Landschaften berichtet Rechtsanwalt Georg Meyer-Spasche,
Partner bei Osborne Clarke. Er geht auf Risikobewertung ein, gibt
Hinweise bei der Auswahl von Anbietern und stellt die die
US-amerikanische (SAS 70) sowie die europäische (ENISA) Cloud
Security Guideline vor.
Weitere Themen der IIR Tagung sind Cyberwar, Wirtschaftsspionage,
Whistleblowing, Ansätze zur Sicherung der mobilen Information, Cobit
5.0 als neues Rahmenwerk für IT-IKS und Risikominimierung sowie
Neuregelungen im Bundesdatenschutzgesetz. Der Workshop am 25. Mai
erlaubt den Teilnehmern ein interaktives Erarbeiten, um IT-Risiken zu
erkennen und zu minimieren. Durch den Workshop führt der
Cobit-Experte Markus Gaulke (Vorstandsmitglied des German Chapters
der ISACA). Die Teilnahme an der Konferenz wird ISACA-Mitgliedern mit
14 bzw. 21 CPE-Punkten angerechnet. Das Programm ist abrufbar unter
www.iir.de/risikofaktor-it
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