PresseKat - Mobbing - Kleinkrieg am Arbeitsplatz

Mobbing - Kleinkrieg am Arbeitsplatz

ID: 377735

(ots) -

- Aktuelle Online-Umfrage von Monster zeigt: 75 Prozent der
Befragten waren schon einmal von Mobbing im Beruf betroffen

Schikanen, Intrigen und Ausgrenzung wirken sich nicht nur auf das
Arbeits- und Leistungsverhalten der betroffenen Beschäftigten aus.
Rund 20 Prozent erkranken in Folge von Mobbing für mehr als sechs
Wochen, laut einer repräsentativen Befragung* der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Eine Nutzer-Umfrage des
bekanntesten deutschen Karriereportals** Monster zeigt nun, dass 75
Prozent am Arbeitsplatz schon einmal Opfer von Mobbing waren.
Immerhin 15 Prozent der Umfrageteilnehmer waren zwar nicht direkt
betroffen, wissen aber von Mobbingfällen gegenüber Kollegen in ihrem
Unternehmen. Nur 10 Prozent der deutschen Befragten geben an, dass
sie das Arbeitsklima in ihrem Unternehmen rundum angenehm finden.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:

Ist Mobbing ein Thema in Ihrem beruflichen Umfeld?

Nein, wir haben ein angenehmes
Arbeitsklima bei uns im Unternehmen. 10% (79)

Ja, ich war zwar nicht betroffen, aber
vereinzelt wurden bei uns schon
Mitarbeiter gemobbt. 15% (121)

Ja, ich war sogar schon selbst betroffen. 75% (600)

Unter Mobbing am Arbeitsplatz versteht man nach Heinz Leymann,
einem Pionier der Arbeitspsychologie im Bereich Mobbing-Forschung,
"negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet
sind und die sehr oft oder über einen längeren Zeitraum vorkommen."
Typische Mobbinghandlungen sind das Verbreiten von Gerüchten, eine
grundsätzlich schlechte Bewertung der Arbeitsleistung, sinnlose
Aufgaben oder ständige Sticheleien und Kritik. Die Folgen für die
Opfer können von Depressionszuständen, Schlaf- und Essstörungen bis
hin zu Muskelerkrankungen reichen. Dabei kann man aber nicht in jedem




Fall von Ärger mit Kollegen auch von Mobbing am Arbeitsplatz
sprechen. Oftmals wird nicht klar zwischen Mobbing und alltäglichen
Konflikten unterschieden - daraus erklärt sich auch die auffällig
hohe Zahl Mobbingbetroffener in der Monster Umfrage.

"Die Rechtsprechung prüft hier sehr genau, ob wirklich Mobbing
vorliegt. Ist dies der Fall, können den Arbeitgeber Schadenersatz-
und Schmerzensgeldansprüche treffen, wenn er seine Mitarbeiter nicht
entsprechend schützt", so Urs Peter Janetz, Fachanwalt für
Arbeitsrecht. "Liegt hingegen kein Mobbing vor, sondern ein
alltäglicher Konflikt und kündigt der betroffene Arbeitnehmer, kann
dies zu einer (längeren) Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen, da
kein Grund für eine Kündigung gegeben ist. Der "Mobber" wiederum muss
mit Versetzung, Abmahnung oder gar (fristloser) Kündigung rechnen."

Mobbingopfer haben oftmals das Gefühl, sich in einer ausweglosen
Situation zu befinden. Doch es gibt verschiedene Maßnahmen, um sich
dagegen zu wehren. Einzelne Mobber können meist ausgebremst werden,
indem man sie direkt auf ihr Verhalten anspricht. Auch empfiehlt es
sich, den Arbeitgeber zu informieren und um Hilfe zu bitten. Um
rechtliche Schritte einzuleiten, ist ein detailliert geführtes
Mobbingtagebuch von großer Hilfe, denn die Beweislast liegt beim
Opfer. Viele weitere Tipps zum Thema Mobbing bietet das Monster
Karrierejournal (
http://karriere-journal.monster.de/mobbing/employment.aspx ).

1.015 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz
haben vom 21. Februar bis zum 6. März 2011 an der Online-Umfrage
teilgenommen. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen
Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des
Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese
Befragungen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Meinung
der Nutzer von Monster wider.

Druckfähiges Bildmaterial zu dieser Pressemitteilung finden Sie
unter: http://www.webershandwick.de/monster/thumb.html

Ãœber Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de, ist das bekannteste private
Online-Karriereportal in Deutschland** mit einem umfassenden Service-
und Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere. Das Unternehmen
bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen
Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden passgenaue
Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Firmensitz der
Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main.
Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der
Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Monster Worldwide ist
seit 1994 ein weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung und
unterstützt Menschen dabei, ihre Lebensziele zu verwirklichen.
Monster Worldwide ist in Märkten in Europa, Nordamerika,
Lateinamerika und Asien präsent. Monster Worldwide ist an der New
York Stock Exchange gelistet (NYSE: MWW) und im Aktienindex S&P 500
notiert.

*"Der Mobbing-Report - Eine Repräsentativstudie für die
Bundesrepublik Deutschland" (2002), erhältlich bei der Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

** Nielsen Studie - Dezember 2010



Ansprechpartner für die Medien:

Monster Worldwide Deutschland GmbH
Dr. Katrin Luzar
Tel.: 06196.99 92 -688; Fax: 06196.99 92 -922
E-Mail: katrin.luzar(at)monster.de

Anne Seeanner
Tel.: 06196.99 92 -626; Fax: 06196.99 92 -922
E-Mail: anne.seeanner(at)monster.de


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Datum: 31.03.2011 - 08:00 Uhr
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